ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2003Kreuzfahrt: Für den Krankheitsfall absichern

Versicherungen

Kreuzfahrt: Für den Krankheitsfall absichern

Dtsch Arztebl 2003; 100(18): [78]

rco

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LNSLNS Urlaub auf Kreuzfahrtschiffen wird immer beliebter. Doch vor der Buchung sollte der Kunde unbedingt klären, wie es mit der ärztlichen Betreuung und dem Kran­ken­ver­siche­rungsschutz an Bord aussieht.
Vom Schiffsarzt wird in der Regel kein Honorar berechnet, wenn es sich um Krankheiten oder Unfälle handelt, die ursächlich auf die Schiffsreise zurückzuführen sind. Für andere Krankheiten ist dagegen ein Privathonorar zu zahlen.
Die Tarife der privaten Kran­ken­ver­siche­rung haben Weltgeltung. Krankenscheine der gesetzlichen Krankenkassen erkennt der Schiffsarzt hingegen nicht an. Ist der gesetzlich Krankenversicherte nicht privat zusatzversichert, kann es teuer werden. Dies gilt auch für den Fall, dass der Veranstalter kostenfreie medizinische Versorgung an Bord zugesagt hat. Denn wenn die ärztliche Betreuung an Bord wegen fehlender medizinisch-technischer Einrichtungen nicht möglich ist oder nicht abgeschlossen werden kann, bleibt oft nur die Behandlung im Krankenhaus der jeweiligen Hafenstadt. Diese kann je nach Urlaubsland sehr kostspielig sein. Deshalb empfiehlt sich auf einer Kreuzfahrt für gesetzlich Krankenversicherte der Abschluss einer privaten Auslandsreisekrankenversicherung, die nur rund sieben Euro im Jahr kostet. rco
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