ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2003Irak: Amerikanisch-britische Aggressoren zuständig

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Irak: Amerikanisch-britische Aggressoren zuständig

Dtsch Arztebl 2003; 100(19): A-1252 / B-1054 / C-986

Tüllmann, Fritz

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LNSLNS Nach dem Verursachungs- und Haftungsprinzip obliegt die Beseitigung der Folgeschäden des Irak-Krieges eindeutig den amerikanisch-britischen Aggressoren. Erinnert sei in diesem Zusammenhang ferner daran, dass der Irak in unmittelbarer Nähe einiger der reichsten Länder der Welt liegt; gemeint sind die geradezu im Erdöl und im Geld schwimmenden superreichen arabischen Golfstaaten. Diese sind ohne weiteres imstande und sicher auch gern bereit, ihren Not leidenden muslimischen Glaubensbrüdern und Nachbarn im Irak jede erforderliche Hilfe zuteil werden zu lassen. Es sei daher die Frage gestattet, ob unter diesen Umständen denn auch noch zusätzliche Finanzhilfe aus Deutschland überhaupt erforderlich ist. Deutscherseits sollten wir uns vor allem auf Hilfsprojekte im europäischen Raum konzentrieren, wozu ja leider auch reichlich Gelegenheit besteht. Hierbei denke ich zum Beispiel an die schlimmen Verhältnisse, unter denen Menschen in einigen Balkanstaaten (Bulgarien, Rumänien) sowie im Baltikum (vor allem Lettland) leben.
Aus den genannten Gründen möchte ich mich nicht an Spenden für den Irak beteiligen.
Dr. med. Fritz Tüllmann, Ostseebad Burg, Nordermühle 3 C,
23769 Fehmarn
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