ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2003Gesundheitskarte: Umsetzungsprobleme

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Gesundheitskarte: Umsetzungsprobleme

Dtsch Arztebl 2003; 100(19): A-1253 / B-1055 / C-987

Rehwald, Jörg

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LNSLNS . . . Ich möchte darauf hinweisen, dass die hier erwähnten Telematikstrukturen aus dem Konzept „Omnimed“ verwendet werden. Das Konzept wurde bereits 1994 erstmal herausgegeben und 1996 urheberrechtlich geschützt (Medatrans I & II wurden bereits im Jahre 2000 als Patent weltweit beantragt).
Es ist interessant, dass Strukturen aufgeführt werden, ohne Bezug zu nehmen auf die Quelle und die Rechte. Ich möchte nicht abstreiten, dass andere bei gleichen Vorgaben später zum selben Ergebnis gelangt sind, doch die Rechte liegen bei Dr. Rehwald . . . Der Artikel zeigt jedoch nicht die Schwierigkeiten der Umsetzung. Die Patientenchipkarte muss über das Bundesinnenministerium daten- und sicherheitsrechtlich nach europäischem Recht und Standard genehmigt werden, sowie auch die Standards der dafür benötigten Software. Ein weiteres Umsetzungsproblem ist die Finanzierung eines Modellversuchs, da trotz der Brisanz keine öffentlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden sollen. Auch die Bundesverbände der GKV sehen sich gleichfalls wegen der Finanznot nicht in der Lage, einen solchen großen Modellversuch . . . zu finanzieren. Problem hierbei ist jedoch die europäische Forderung nach Anbindung der Bundesrepublik Deutschland ab 2006.
Die Proklamation hierfür ist offiziell überall lesbar, selbst auf BMGS-Internetseiten.
Dr. med. Jörg Rehwald,
Eppendorfer Baum 18, 20249 Hamburg
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