ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2003Service Center multiple Sklerose

VARIA: Technik

Service Center multiple Sklerose

Dtsch Arztebl 2003; 100(19): A-1293

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www.ms-service-center.de
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Unter dem Motto „Direct-Patient-Access“ haben die Unternehmensberatung A.T. Kearney (www.atkearney.de) und BertelsmannSpringer Medizin Online (BSMO; www.bsmo.de) für die US-amerikanische Biotech-Firma Biogen (www.biogen.de) ein neues Konzept zur Kundenbindung entwickelt. Im Mittelpunkt steht dabei der Aufbau eines Service Centers, das via Internet und Call Center erreichbar ist und folgende Leistungen umfasst:
- Informationen zur Erkrankung und Therapie,
- hochwertige, individualisierte Serviceangebote,
- die Möglichkeit der Medikamenten-Distribution.
Hersteller von Arzneimitteln werden künftig verstärkt die wachsenden Patientenbedürfnisse und -ansprüche berücksichtigen müssen. Aktuelle Untersuchungen in den USA zeigen, dass Patienten zunehmend besser informiert sind und ein stärkeres Mitspracherecht bei der Therapiewahl beanspruchen. Marktforschungsstudien belegen, dass diese Tendenz auch in Deutschland zunimmt. Diesem Trend trägt das Service-Center-Konzept Rechnung. Zusätzlich zur Information über die Krankheit und das Leben mit der Krankheit – insbesondere bei chronisch Kranken – tragen interaktive Programme zur Optimierung der Compliance dazu bei, den Therapieerfolg und die Lebensqualität des Patienten zu verbessern. Bei der Betreuung von Patienten in Disease-Management-Programmen eröffnen die Informationszentralen zusätzlich eine Chance zur Umsatzsteigerung und Kundenbindung. Mit dem integrierten Service-Center-Konzept kann darüber hinaus eine hohe Datentransparenz erzielt werden, die wirtschaftlich nutzbar ist. Für die Firma Biogen ist beispielsweise ein Service Center zum Thema „multiple Sklerose“ entwickelt worden, das im Internet unter www.ms-service-center.de oder über die kostenfreie Rufnummer unter 0 80 00/30 77 30 erreichbar ist. 2003 soll noch ein weiteres indikationsbezogenes Service Center starten. EB
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