VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2003; 100(19): A-1296 / B-1084 / C-1012

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LNSLNS Alfred und Angelika Gutermuth-Preis 2002 – verliehen durch die Alfred und Angelika Gutermuth Stiftung im Rahmen des 3. Stem Cell Workshops in Berlin. Der 1. Preis, Dotation: 5 000 Euro, ging an Dr. Beate Gleissner, Medizinische Klinik III des Universitätsklinikums Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin, in Würdigung ihrer Arbeit „Leading prognostic relevance of the BCR-ABL translocation in adult acute B-lineage lymphoblastic leukemia: a prospective study of the German Multicenter Trial Group and confirmed polymerase chain reaction analysis“. Den 2. Preis, Dotation: 2 500 Euro, erhielt Dr. med. Christian Wuchter, Abteilung für Hämatologie, Robert-Rössle-Zentrum, Humboldt-Universität Berlin, für seine Arbeit: „In vitro susceptibility to dexamethasone- and doxorubicin-induced apoptotic cell death in context of maturation stage, responsiveness to interleukin 7, and early cytoreduction in vivo in childhood T-cell acute lymphoblastic leukemia“.

Eckhard Schönau Fotos: Steffen Hauser/Deutsche Ärzteversicherung AG
Eckhard Schönau Fotos: Steffen Hauser/Deutsche Ärzteversicherung AG
Christina Neu
Christina Neu
Hufeland-Preis 2002 – gestiftet durch die Deutsche Ärzteversicherung AG, Köln, Dotation: 20 000 Euro, zur Förderung der Präventivmedizin in Deutschland. Ausgezeichnet wurden Prof. Dr. med. Eckhard Schönau, Dr. med. Christina Neu und Privatdozent Dr. med. Frank Rauch für ihre Arbeit mit dem Titel „Die funktionelle Muskel-Knochen-Einheit im Kindes- und Jugendalter: Konsequenzen für Prävention und Klassifikation der Osteoporose“. In Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmu
Frank Rauch
Frank Rauch
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nd untersuchte die Arbeitsgruppe unter Leitung von Prof. Schönau bei 370 gesunden Kindern und Jugendlichen mit neuen computertomographischen Methoden die Knochen- und Muskelentwicklung, und zwar die Entwicklung der Knochendichte, der Knochengeometrie, der Knochenfestigkeit, der Muskelmasse und der Muskelkraft. Dabei zeigt es sich, dass der Aufbau der Muskelmasse und der Muskelkraft den wichtigsten Einfluss auf die Zunahme der Knochenfestigkeit im Kindes- und Jugendalter hat. Die Knochendichte werde dagegen nicht beeinflusst, heißt es in der Laudatio.

Alois-Lauer-Förderpreis für Medizin – verliehen durch die Alois-Lauer-Stiftung, Dillingen/Saar, Dotation: 5 000 Euro, an Dr. med. Matthias H. J. Krause, Universitäts-Augenklinik Homburg/Saar. Ausgezeichnet wurden Arbeiten zur Behandlung des experimentellen Aderhautmelanoms mit einem Neodymium: Yttrium Lanthanum Fluorid Laser bei einer Wellenlänge von 1 047 nm. Die Arbeiten entstanden während eines Forschungsaufenthaltes an der Massachusetts Eye and Ear Infirmary, Harvard Medical School, Boston/USA.

Schoeller-Junkmann-Preis – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V., gestiftet von der Ernst-Schering-Forschungsgesellschaft, Berlin, Dotation: je 5 000 Euro, an Dr. rer. physiol. Judith M. Müller, Universitätsfrauenklinik Freiburg, Arbeitsgruppe Experimentelle Gynäkologie und Geburtshilfe, in Würdigung der Arbeit mit dem Titel „Der transkriptionelle Koaktivator FHL2 übermittelt Rho-Signale von der Zellmembran zum Zellkern“, und an Dr. Olivier Kassel, Institut für Toxikologie und Genetik, Forschungszentrum Karlsruhe, in Würdigung der Arbeit mit dem Titel „Glukokortikoide inhibieren die Aktivität der MAP-Kinase über eine erhöhte Expression und einen verzögerten proteasomalen Abbau von MKP-1“.

DKV-Cochrane-Preis – verliehen durch die Deutsche Kran­ken­ver­siche­rung AG (DKV), Köln, und das Deutsche Cochrane Zentrum, Freiburg. Preisträger der mit 25 000 Euro dotierten Auszeichnung ist die evidenzbasierte Leitlinie „Inkontinenz“ der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V.
Als Autoren der Leitlinie nahmen Dr. Christina Niederstadt und Prof. Dr. Thorsten Doering im Rahmen des 4. Symposiums Evidenzbasierte Medizin in Freiburg den Preis entgegen.
Die DKV fördert die Umsetzung von evidenzbasierter Medizin für die Praxis. Deswegen stiftet sie zusammen mit dem Deutschen Cochrane Zentrum in Freiburg seit dem Jahr 2000 den mit 25 000 Euro dotierten DKV-Cochrane-Preis.

Else Kröner Memorial Award 2002 – gestiftet von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung und verliehen von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, an Priv.-Doz. Dr. med. Ansgar Brambrink, Klinik für Anästhesiologie der Universität Mainz. Brambrink erhielt die mit 25 000 Euro dotierte Auszeichnung für seine Arbeit mit dem Titel „Induktion von Toleranz gegenüber globaler zerebraler Ischämie durch Gabe von 3-Nitropropionsäure im Tierexperiment“. EB

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