ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2003Wasserschaden: Undichtes Wasserrohr

Versicherungen

Wasserschaden: Undichtes Wasserrohr

Dtsch Arztebl 2003; 100(19): [59]

rco

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LNSLNS Nach einem erheblichen Wasserschaden am Gebäude infolge eines undichten Regenfallrohres erlebte der Hauseigentümer eine zweite unangenehme Überraschung: Die Wohngebäudeversicherung verweigerte die Zahlung.
Zu Recht, bestätigte das Oberlandesgericht in Frankfurt/ Main. Die Wohngebäudeversicherung müsse laut ihren Versicherungsbedingungen nur für Schäden einstehen, die durch austretendes Leitungswasser entstünden. Das Wasser, das den Schaden am Haus des Versicherungsnehmers verursacht habe, stamme aber weder aus Zu- noch aus Ableitungsrohren der Wasserversorgung. Regenfallrohre dienten höchstens dann der Wasserversorgung, wenn sie auch häusliche Abwässer aufnähmen. Am Haus des Versicherungsnehmers diene es aber ausschließlich dem Ablaufen des Regenwassers. Auch der Rechnung seines Installateurs sei zu entnehmen, dass dieser eine „Undichtigkeit am Regenfallrohr“ beseitigt habe. (Az.: 3 U 215/98, OLG Frankfurt/Main) rco
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