ArchivDeutsches Ärzteblatt PP5/2003Berliner Erklärung: Zustimmung für KBV-Konzept

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Berliner Erklärung: Zustimmung für KBV-Konzept

PP 2, Ausgabe Mai 2003, Seite 198

Richter-Reichhelm, Manfred

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LNSLNS Berufsverbände fordern den Erhalt der Kassenärztlichen Vereinigungen.
Knapp 40 fachärztliche und psychotherapeutische Berufsverbände haben am 12. April die „Berliner Erklärung“ unterzeichnet. Darin unterstützen sie das Reformkonzept flexibler Vertragsstrukturen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).
Dieses sieht unter anderem vor, kollektive Honorarverträge zwischen Kassenärztlicher Vereinigung (KV) und Kassen abzuschließen. Darauf aufbauend könnten von Kassen besondere Versorgungsaufträge – wie für die integrierte Versorgung – ausgeschrieben und als Einzelverträge abgeschlossen werden.
Die Verbände heben die Bedeutung der fachübergreifenden Selbstverwaltung in KVen als Körperschaften des öffentlichen Rechts hervor. „Die Berufsverbände setzen sich geschlossen für deren Erhalt und Weiterentwicklung ein“, heißt es. Gleichzeitig wollen sie durch „Komplementärorganisationen zu den KVen deren Erhalt und weiteren Ausbau stärken“. Im Falle einer Auflösung der KVen sollten die Parallelinstitutionen „als eigenständige Organisationen handlungsfähig bleiben“. Dem Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium müsse klar sein, dass sich eine formierte Ärzteschaft gemeinsam mit den Patienten für den Erhalt einer wohnortnahen, flächendeckenden ambulanten Versorgung in freier Praxis einsetzen werde, sagte der KBV-Vorsitzende
Dr. Manfred Richter-Reichhelm.
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