ArchivDeutsches Ärzteblatt PP5/2003Türkische Migranten: Kulturelle Missverständnisse

THEMEN DER ZEIT

Türkische Migranten: Kulturelle Missverständnisse

PP 2, Ausgabe Mai 2003, Seite 213

Yildirim-Fahlbusch, Y.

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Viele Praxen haben einen Ausländeranteil von 20 bis 30 Prozent. Die sprachliche Verständigung ist dabei vordergründig nach wie vor das zentrale Problem. Foto: Daniel Rühmkorf
Viele Praxen haben einen Ausländeranteil von 20 bis 30 Prozent. Die sprachliche Verständigung ist dabei vordergründig nach wie vor das zentrale Problem. Foto: Daniel Rühmkorf
Die Beziehung zwischen deutschen Ärzten und ihren türkischen Patienten gestaltet sich oft schwierig.
Sprachprobleme sind dabei nur die Spitze des Eisbergs.

Für die Heilung oder Linderung eines Leidens spielt das Krankheitsverständnis eine wesentliche Rolle. Im türkischen Kulturkreis ist die Frage nach der Krankheitsursache von größerer Bedeutung als deren diagnostische Einordnung in ein nosologisches System. Krankheit stellt ein bedrohliches Ereignis dar und gilt als exogen verursacht. Krankheiten werden als definierte, im Umfeld des Menschen existierende Seinsformen verstanden, die von außen her in den Körper eindringen. Sie affizieren ihn immer ganzheitlich, auch wenn einzelne Organe besonders betroffen sind. Für türkische Patienten sind mithin nicht die objektiven Kriterien der westlichen Schulmedizin über Art, Umfang und Schweregrad der Krankheit entscheidend. Wichtiger ist für sie, wie und warum sie von der Krankheit betroffen sind, denn nur die Kenntnis der Krankheitskausalität lässt nach ihrem laienmedizinischen Verständnis einen Rückschluss auf die Art der Erkrankung und somit auf Therapie und Prognose zu.
Im Vergleich zu Einheimischen haben türkische Patienten eine eher ganzheitliche Auffassung von Körper, Symptomatik und Krankheit. Eine lokalisierte Erkrankung, die nicht die gesamte leiblich-seelische und soziale Befindlichkeit des Betroffenen in Mitleidenschaft zieht, ist unvorstellbar. In diesem Sinne müssen Angaben ausländischer Mütter, wie „Mein Kind ist alles krank“, oder „Mein Kind ist ganz krank“, gewertet werden. Häufiger als bei der deutschen Bevölkerung kommt es durch die Kommunikation über Krankheit, Temperament der Darstellung, Mimik und Gestik sowie kulturelle Auffassungen von Krankheit zu Fehldiagnosen und unangemessenen Therapien, die in problematische Krankenkarrieren münden.
Türkische Patienten drücken ihre Leiden häufig in Organchiffren aus, die oft missverstanden werden. Insbesondere Leber und Lunge haben, in Redewendungen eingebettet, eine sehr vielseitige Bedeutung im Sinne von Trauer, Krankheit und Schmerzen. Auch die Vorstellung, dass Organe fallen, das heißt, nicht mehr an der richtigen Stelle sitzen, ist bis heute als volksmedizinische Überlieferung erhalten (Cigerlerim döküldü – meine Leber fällt, oder mide düsmesi – der Magen fällt). „Mein Nabel sitzt nicht richtig“ dürfte auch in Übersetzung für einen deutschen Arzt nur schlecht zu verstehen sein. Hinter dem „Fallen von Organen“ steckt die Vorstellung, dass Beschwerden deshalb auftreten, weil ein Organ nicht mehr an der richtigen Stelle sitzt, die Ordnung, die Balance im Körper nicht mehr stimmt.
Mystisches Medizinverständnis
Eine weitere kulturspezifische Vorstellung ist der böse Blick (nazar). Neugeborene und Kleinkinder werden dagegen geschützt, indem man sie isoliert, einhüllt, ihnen eine blaue Perle umhängt und ein Amulett in die Windel gibt. Dass die Kinder oftmals nicht an Früherkennungsuntersuchungen teilnehmen und kein Sonnenlicht sehen, findet in dieser Angst seine Erklärung. Kennt der Arzt diese Tradition und berücksichtigt bei der Untersuchung der Kleinkinder beispielsweise, dass diese nicht komplett entkleidet werden dürfen, lassen sich viele Konflikte vermeiden.
Dass auch Türken in Deutschland noch immer Formen der traditionellen Medizin anhängen, oftmals parallel zur westlichen Medizin, liegt an einem mystischen Medizinverständnis: Strafen Gottes aufgrund von Tabuverletzungen oder böse Wünsche anderer, ihr böser Blick, können alle Arten von Krankheiten, Unfällen und Behinderungen verursachen, die man durch eine magische Gegenhandlung zu entkräften versucht. Oftmals ist auch hier noch der Hoca, als Seelsorger, Lehrer und Priester, erster Ansprechpartner bei Krankheiten. Das trifft vor allem bei seelischen Spannungen oder neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen zu.
Betrachtet man die Bevölkerungsstruktur der Türken in Deutschland, so lebten 1992 beispielsweise in Hessen 184 000 Türken, von denen mehr als 90 Prozent jünger als 50 Jahre waren. Für das Jahr 2005 wird erwartet, dass bundesweit rund drei Millionen Ausländer älter als 60 Jahre sein werden und verstärkt medizinische Betreuung benötigen.
In vielen Städten ist der Anteil ausländischer Patienten in Arztpraxen und Krankenhäusern enorm gewachsen. Viele Arztpraxen in diesen Regionen haben einen Ausländeranteil von 20 bis 30 Prozent. An erster Stelle stehen hier die Kinderarzt- und Frauenarztpraxen, gefolgt von allgemeinärztlichen und – mit einigem Abstand – internistischen Praxen. Trotz der häufigen Schmerzzustände werden nervenärztliche Praxen weniger in Anspruch genommen. Eine Ursache dürfte in der Ablehnung von nichtsomatischen Erkrankungen liegen. Psychosomatische und psychische Erkrankungen werden in die Kategorie „geisteskrank“ eingestuft und deshalb vehement abgewehrt. Auch die bei türkischen Männern gehäuft auftretenden Magen- und Darmgeschwüre werden erst als Krankheit akzeptiert, seit eine bakterielle Genese belegt ist, die ursächlich angegangen werden kann, und die psychosomatische Erklärung in den Hintergrund getreten ist.
Dabei ist die sprachliche Verständigung nach wie vor das vordergründig zentrale Problem. 1986 betreuten 98 Prozent der Kinderärzte und 91 Prozent der Frauenärzte ausländische Patienten und Patientinnen. Bei 25 Prozent der Kinderärzte lag der Anteil türkischer Patienten bei 25 Prozent, wobei lediglich 12 Prozent der Ausländer betreuenden Kinderärzte über einen Mitarbeiter mit Türkisch-Kenntnissen verfügten, bei den Gynäkologen waren es nur neun Prozent. Darüber hinaus ist der Arzt-Patienten-Kontakt durch kulturell bedingte Missverständnisse geprägt. In 61 Prozent der Fälle schätzen Ärzte den Schweregrad der Beschwerden türkischer Patienten anders ein als die Patienten selbst. Diese Differenzen erklären sich unter anderem aus der Art und Weise der Vermittlung. So gewinnen nicht lebensbedrohliche Erkrankungen vor dem Hintergrund erschwerter psychosozialer Lebensbedingungen eine andere Bedeutung als in gesicherten Lebensumständen. Schmerzäußerungen erlebt der Arzt oft als aggraviert, das Weinen der Patienten macht ihn hilflos.
Verständigungsprobleme und das mangelnde Verständnis von Krankheitsursache und -prozess führen zum vermehrten Einsatz technischer Mittel bei Diagnostik und Therapie, was von einigen Patienten als Aufwertung erlebt wird, von anderen aber auch kritisiert wird: „Die deutsche Medizin hat gute Apparate, aber sie ist nicht menschlich“, heißt es dann. Unter diesen Umständen kommen Medikamente, insbesondere Analgetika, Sedativa und Tranquilizer, konsequent zum Einsatz. Nicht zuletzt wegen dieser diagnostischen und therapeutischen Vorgehensweisen präsentieren türkische Patienten vorwiegend körperliche Symptome; Diagnosen und Behandlungen psychischer Erkrankungen bleiben unterrepräsentiert.
Bis März 1996 gab es in Deutschland keine Klinik, die ein angemessenes Behandlungskonzept für psychosomatische Erkrankungen von Migranten und Migrantinnen angeboten hat. Dabei dürfte der Anteil funktioneller Störungen bei Migranten deutlich über dem von 25 bis 40 Prozent bei deutschen Patienten liegen, insbesondere bei türkischen Patientinnen. Die mit der Emigration verbundene Umbruchphase bedeutet eine erhöhte Vulnerabilität, die für psychische und psychosomatische Dekompensationen prädisponiert. Die Zahlen des AOK-Bundesverbandes zum Krankenstand ihrer Versicherten unterstützen diese Hypothese: 1986 hatten türkische Arbeitnehmerinnen mit 7,3 Prozent den höchsten Krankenstand gegenüber 3,9 Prozent bei allen übrigen ausländischen und deutschen Arbeitnehmerinnen.
Die von türkischen Müttern am häufigsten geäußerten Beschwerden stehen in engem Zusammenhang mit psychosomatischen Erkrankungen: nervöser Unruhe, Kopfschmerzen, Migräne, Nacken- und Rückenschmerzen sowie Erschöpfungszuständen. Sie fühlen sich abends häufiger erschöpft als deutsche Mütter, sind angespannt, muten sich häufig zu viel zu und fühlen sich den Anforderungen öfter nicht gewachsen.
Sprachliche Probleme sind nur die „Spitze des Eisbergs“
Auch bei türkischen Männern ist das Erkrankungsrisiko größer als bei deutschen Vergleichsgruppen. Sie weisen eine signifikant höhere Herzinfarktrate auf, die Mortalität an koronarer Herzkrankheit stieg von 14 Prozent 1980 auf 35 Prozent 1991. Daneben fallen die doppelt so hohe Unfallrate und die um ein Drittel höhere Anzahl an Arbeitsunfähigkeitstagen auf. Türkische Patienten sind häufiger als deutsche von schweren und chronischen Erkrankungen betroffen und erkranken durchschnittlich zehn Jahre früher. Interessanterweise stimmten bei Nachuntersuchungen von herzkranken türkischen Patienten in einer internistischen Poliklinik die Klinikbefunde nur in 35 Prozent mit den Einweisungsdiagnosen überein, bei deutschen Patienten lag die Übereinstimmung immerhin bei 70 Prozent.
Die Komplexität der Thematik bedingt, dass die Probleme bei der
Versorgung türkischer Patienten in Deutschland nur skizziert werden können. Durch den Assimilationsdruck eines Aufnahmelandes und die schwierigen sozialen Umstände wirkt ein erheblicher Druck auf die Einwanderer ein. Darüber hinaus führt die Konfrontation mit einem anderen System häufig dazu, bislang Gewohntes, Normen und Moralvorstellungen, durch Sozialisation erlernte Empfindungen und Verhaltensweisen infrage zu stellen. Dies trifft im Hinblick auf Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit auch auf jede Arzt-Patienten-Beziehung zu. Sprachliche Probleme sind dabei nur die „Spitze des Eisbergs“. Dass aber das Bemühen um besseres Verstehen zumindest über eine sprachliche Annäherung erfolgen muss, ist offenkundig. So werden in Arztpraxen immer häufiger türkische Arzthelferinnen eingestellt. Ebenso ist die Gründung des ethnomedizinischen Zentrums in Hannover unter dem Medizinsoziologen Collatz 1991 ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung der Situation von Migranten in Deutschland. Das Zentrum unterhält einen Dolmetscherdienst und bildet muttersprachliche Gesundheitsreferentinnen aus, die in der Prävention arbeiten. Ferner besteht ein großes Netz von Gesundheitsinstitutionen, Sozialarbeitern, Ärzten, Pflegekräften, Hebammen und anderen Therapeuten, die sich der Verbesserung der Gesund­heits­förder­ung und medizinischen Versorgung von Migranten widmen. Einen ersten Zugang zu psychosomatischen und psychotherapeutischen Therapieansätzen hat die psychosomatische Rehabilitationsklinik im Sauerland geschaffen. Dort wer-den in einem eigenen Behandlungsschwerpunkt erstmals türkische Patienten in ein Therapeutennetz aus türkischen oder Türkisch sprechenden Ärzten, Psychologen und Krankenschwestern eingebunden. Auch an der Justus-Liebig-Universität in Gießen existiert seit einiger Zeit eine türkische Ambulanz, an die sich niedergelassene Ärzte „mit Problemfällen“ wenden können. Dr. med. Y. Yildirim-Fahlbusch

Das Literaturverzeichnis zum Thema kann im Internet unter www.aerzteblatt.de/lit1803 abgerufen werden. Die Langfassung des Beitrags findet man im Internet unter www.aerzteblatt.de/plus1803.
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