ArchivDeutsches Ärzteblatt PP5/2003Lauterbach: Schlag ins Gesicht
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LNSLNS Das Interview ist ein Schlag ins Gesicht nahezu aller Arztgruppen! Der ewig nörgelnde Verfechter einer Staatsmedizin – unter seiner Führung, versteht sich – Prof. Dr. med. Dr. sc. Karl W. Lauterbach (SPD) möchte unter anderem Qualitätskontrollen bei Ärzten. Na schön. Wer hat schon etwas gegen Qualität!? Doch wer legt die fest? D.G.M.L.? (Der Große Meister Lauterbach?)
Denn mit der Qualität in der Medizin ist das so eine Sache: Vor zwanzig Jahren wäre ich durchs Examen gefallen, hätte ich Herzinsuffizienz-Patienten mit ß-Blockern behandelt. Und die Diabetes-Päpste hätten mich gevierteilt, auf glühenden Kohlen geröstet sowie am Schaschlik-Spieß schmoren lassen für den Vorschlag, Insulin und Sulfonylharnstoffe gemeinsam zu verabreichen!
Und was machen wir mit D.G.M.L., wenn Qualitätskontrollen kommen? Wenn wir nämlich ihn und seine „anderen Gesundheitswissenschaftler“ qualitätstechnisch überprüfen, wenn wir sie an den Gesundheitssystemen messen, die sie gestaltet und mitgestaltet haben, dann gibts kein gutes Ergebnis. Und ergo nach D.G.M.L. auch kein Geld mehr. Dann muss D.G.M.L. wohl doch noch Minister werden!
Dr. med. Hans-Joachim Zielinski, Kiefernweg 6 a, 25980 Westerland
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