ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2003Gmünder Ersatzkasse: Prävention stärken

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Gmünder Ersatzkasse: Prävention stärken

Dtsch Arztebl 2003; 100(20): A-1312 / B-1100 / C-1028

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Wer sich fit hält, soll niedrigere Beiträge zahlen. Foto: DAK/Schläger
Wer sich fit hält, soll niedrigere Beiträge zahlen. Foto: DAK/Schläger
Bonusmodell für gesunde und kranke Mitglieder
Die Gmünder Ersatzkasse (GEK) hat Anfang Mai in Berlin ein „Bonusmodell für Gesunde und Kranke“ vorgestellt. Es basiert auf einer Befragung von 2 000 gesetzlich Krankenversicherten. „92 Prozent der Befragten haben sich für ein Modell entschieden, welches gesundheitsbewusstes Verhalten fördert“, sagte der GEK-Vorstandsvorsitzende Dieter Hebel. Es setze dort an, wo der Versicherte persönliches Leid verhindern und die Gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung Kosten sparen könne. Denn die großen und zum Teil vermeidbaren Volkskrankheiten verursachten die höchsten Ausgaben, betonte Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Schwartz, Mitglied des Sachverständigenrates für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen, der das Modell wissenschaftlich begleitet.
Der Umfrage zufolge wünschen sich 91 Prozent der Versicherten einen Bonus in Form von höheren Kassenzuschüssen für Leistungen. 47 Prozent wünschen sich Bonuspunkte, die in Form von Wellness-Wochenenden oder Sportgeräten eingelöst werden können. Noch sei es aus rechtlichen Gründen nicht möglich, höhere Kassenzuschüsse zu gewähren, sagte Hebel. „Deswegen müssen wir eine Bonusregelung anbieten, die mit anderen Anreizen arbeitet.“
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