ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2003Mutter-Kind-Kuren: Mütter stärken

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Mutter-Kind-Kuren: Mütter stärken

Dtsch Arztebl 2003; 100(20): A-1313 / B-1101 / C-1029

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Nach einer Mutter-Kind-Kur fühlen sich die meisten Mütter weniger belastet als zuvor. Foto: Steffen Giersch/Müttergenesungswerk
Nach einer Mutter-Kind-Kur fühlen sich die meisten Mütter weniger belastet als zuvor. Foto: Steffen Giersch/Müttergenesungswerk
Das Müttergenesungswerk betont die Wirksamkeit von Kuren.
Anlässlich des Muttertages hat das Müttergenesungswerk, die Elly-Heuss-Knapp-Stiftung, erneut auf die Wirksamkeit von Mütter- und Mutter-Kind-Kuren verwiesen. 50 000 Mütter und 68 000 Kinder haben 2002 eines der 101 Mutter-Kind-Häuser und der 19 Mütterkurhäuser besucht. Mit knapp 30 Prozent sind allein erziehende Mütter am meisten vertreten, gefolgt von Müttern mit drei oder mehr Kindern (27 Prozent). Diese Zahlen ermittelte der Forschungsverbund Prävention und Rehabilitation für Mütter und Kinder der Medizinischen Hochschule Hannover in einer Wirksamkeitsstudie an 3 130 Frauen und 4 395 Kindern.
Danach wurden Rückenschmerzen und Erkrankungen des Bewegungsapparats als häufigste Beschwerden angegeben (75 Prozent), gefolgt von psychischen Erkrankungen und Überlastungsstörungen. Bei den Kindern stehen Erkrankungen der Atemwege an der Spitze der Kur-Indikationen, an zweiter Stelle psychische Störungen und Verhaltensauffälligkeiten. Nach der Kur bezeichneten die Ärzte den Erfolg der medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen zu 46 Prozent als „groß“; die Frauen fühlten sich deutlich weniger belastet.
Seit dem 1. August 2002 sind die Krankenkassen gesetzlich verpflichtet, die Kosten für Mütter- und Mutter-Kind-Kuren voll zu übernehmen. Informationen im Internet unter www.muetter genesungswerk.de.
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