ArchivDeutsches Ärzteblatt44/1996Nikotin und Magenentleerung

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Nikotin und Magenentleerung

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LNSLNSLNSLNS Viele Patienten berichten, daß sie nach Einstellung des Nikotinkonsums zugenommen haben. Die Autoren untersuchten den Einfluß des Nikotins auf die Magenmotilität und konnten mittels Elektrogastrographie und Manometrie zeigen, daß Nikotin bei Rauchern und Nichtrauchern zu einer Antrumhypomotilität führt. Bei Nichtrauchern ließen sich prostaglandingabhängige Magendysrhythmien nachweisen. Raucher weisen eine Desensibilisierung gegenüber nikotinstimulierten Rhythmusstörungen (Tachygastrie, Arrhythmie) auf. w


Kohagen KR et al.: Nicotine Effects on Prostaglandin-Dependent Gastric Slow Wave Rhythmicity and Antral Motility in Nonsmokers and Smokers. Gastroenterology 1996; 100: 3–11
Division of Gastroenterology, Department of Internal Medicine, University of Michigan Medical Center, Ann Arbor, Michigan, USA

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