ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2003Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko bei depressiven Patienten: Verweis auf Androgene fehlt
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LNSLNS In dem im Übrigen ausgezeichneten Artikel vermisse ich leider vollständig jeglichen Hinweis auf den häufig anzutreffenden Androgenmangel beim Mann im mittleren Lebensalter als Auslöser für depressive Stimmungslagen. Hier kann eine entsprechende Hormonsubstitution nach Ausschluss eines Prostatakarzinoms durch fachurologische Untersuchung kausal wirken. Die angesprochene Gabe von trizyklischen Antidepressiva verstärkt über die damit verbundene vermehrte Prolaktinausscheidung den Androgenmangelzustand. Im Übrigen führt sportliche Betätigung zur Stimmungsaufhellung und reduziert gleichzeitig die angesprochene viszerale Adipositas mit den im Artikel eingehend dargestellten Folgeerscheinungen.

Dr. med. Michael Haumer
Myllusstraße 6
71638 Ludwigsburg

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