ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2003Vertrauensschaden: Schutz bei Fahrlässigkeit

Versicherungen

Vertrauensschaden: Schutz bei Fahrlässigkeit

Dtsch Arztebl 2003; 100(20): [71]

rco

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LNSLNS Je wertvoller die Ausstattung einer Praxis, desto größer ist die Gefahr, dass durch Fahrlässigkeit oder durch Leichtsinn enorme Schäden verursacht werden. Eine Vertrauensschaden- oder Vermögensschaden-Versicherung deckt diese Risiken ab.
Eine Vertrauensschaden- Versicherung schützt den Eigentümer von Vermögenswerten, die er Dritten, zum Beispiel Laboranten, medizinisch-technischen Assistenten oder Sprechstundenhilfen, anvertraut. Sie wird zwar auch wirksam, wenn die Vermögenswerte durch den Dritten veruntreut, unterschlagen oder gestohlen werden. Wichtiger ist jedoch der Schutz vor den Folgen von Fahrlässig-keit. Etwa, wenn Angestellte wertvolle Instrumente in einem öffentlichen Verkehrsmittel liegen lassen oder wenn sie sich beim Ausstellen einer Empfangsbestätigung irren.
Wichtig kann der Versicherungsschutz auch bei Verlusten sein, die ohne Verschulden der Vertrauensperson entstehen. Zum Beispiel, wenn der Angestellte (oder Freund) infolge eines Verkehrsunfalles oder einer Ohnmacht nicht in der Lage ist, die ihm anvertrauten Werte zu betreuen.
Für den Arzt ist eine Personen-Garantie-Versicherung empfehlenswert. Sie deckt den Verlust von Vermögenswerten durch Angestellte. Dabei ist der Arzt Versicherungsnehmer – denn er schließt den Vertrag ab und zahlt die Prämie – und zugleich Versicherter. rco
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