ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2003EU-Umfrage: Gesundheits-Infos online

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EU-Umfrage: Gesundheits-Infos online

Dtsch Arztebl 2003; 100(21): A-1396 / B-1162 / C-1090

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LNSLNS Viele der EU-Bürger recherchieren zu Gesundheitsfragen im Netz.
Nahezu jeder vierte EU-Bürger nutzt inzwischen für Gesundheitsinformationen das Internet. Allerdings gibt es zwischen den Mitgliedsstaaten große Unterschiede. Dies geht aus einer von der EU-Kommission unter http://europa.eu. int/comm veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage hervor. So informieren sich in den Niederlanden und Dänemark rund 60 Prozent der Bürger im Web über Gesundheitsthemen, wohingegen der Anteil in Griechenland, Spanien, Portugal und Frankreich bei nur 15 Prozent oder darunter liegt. Bevorzugt werden weiterhin die Medien Fernsehen (38,5 Prozent) sowie Zeitungen und Zeitschriften (jeweils 24 Prozent). Die wichtigste Quelle für Fragen zur Gesundheit sind jedoch nach wie vor Ärzte und Apotheker (45 Prozent).
41 Prozent der Europäer halten das Web für eine gute Infoquelle, und lediglich 16 Prozent der EU-Bürger sind der gegenteiligen Ansicht. Weitere 16 Prozent meinen, es komme auf die gesuchten Informationen an.
Hilfs- und Gesundheitsorganisationen (Rotes Kreuz, Ärzte ohne Grenzen) sprechen die Befragten in Gesundheitsfragen das größte Vertrauen aus (84 Prozent). Es folgen Verbraucherorganisationen (67 Prozent), Schulen und Hochschulen (65,5 Prozent) und Umweltorganisationen (63 Prozent). Wesentlich kritischer werden Medien (39 Prozent), Regierungen (23 Prozent), Unternehmen (16 Prozent) und Parteien (elf Prozent) bewertet.
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