ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2003Medizinstudium: Reform bedeutet Weiterentwicklung der Strukturen

BRIEFE

Medizinstudium: Reform bedeutet Weiterentwicklung der Strukturen

Dtsch Arztebl 2003; 100(21): A-1434 / B-1197 / C-1122

Bock, Peter

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Gott bewahre die Menschheit vor weiteren unvergorenen bildungsideologischen Experimenten! Als ob unser schulisches und universitäres Bildungssystem sowie infolgedessen auch das Gesundheitswesen, die einst international Maßstäbe gesetzt haben, nicht schon in der Vergangenheit übel genug zugerichtet worden wären durch die damaligen Fehlvorstellungen einiger Fehlbesetzungen in verantwortlicher Stellung. Die Unfähigkeit des deutschen Bildungswesens, noch qualifizierten Nachwuchs zu erzeugen, ist doch inzwischen international so berüchtigt, dass wir da nicht noch eins draufsetzen müssen. Man sollte sich eingestehen, dass das Abweichen von bewährten Prinzipien einer über lange Zeit gewachsenen akademischen Kultur keine Vorteile gebracht hat. Einige sollten mal darüber reflektieren, dass Reform nicht Bruch mit bewährten Strukturen bedeuten muss, sondern Weiterentwicklung ebenderselben! Es gäbe noch viel zu den Missständen in unserem Ausbildungswesen zu sagen, der Kürze halber sei darauf verzichtet.
Dr. Peter Bock, Im Heienbach 38, 36199 Rotenburg/Fulda
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige