ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2003Jugendsport: Besser - Ressourcen für Prävention einsetzen

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Jugendsport: Besser - Ressourcen für Prävention einsetzen

Dtsch Arztebl 2003; 100(21): A-1434 / B-1197 / C-1122

Ketelhut, Reinhard G.

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LNSLNS Es verwundert, dass in unserem Land immer noch bzw. immer mehr Untersuchungen durchgeführt werden, die letztendlich alle das zeigen, was bereits hinlänglich bekannt ist, nämlich dass der Bewegungsstatus unserer Kinder und Jugendlichen besorgniserregend ist. Weiterhin ist zudem bestens bekannt, dass offensichtlich als Folge der Bewegungsdefizite auch gesundheitliche Faktoren beeinträchtigt sind. Zudem ist zu vermuten, dass Untersuchungen in diesem Ausmaß, wie im vorliegenden Artikel beschrieben, auch nicht unwesentliche Kosten verursachen und möglicherweise sogar von der AOK als beteiligter Institution mitfinanziert werden. Man sollte meines Erachtens die Arbeitsenergie und die finanziellen Ressourcen doch lieber für eine landesweite Organisation und Strukturierung präventiver Maßnahmen einsetzen. Nur so kann der „besorgniserregenden Entwicklung“ wirklich entgegengewirkt und vorgebeugt werden. Hier wäre auch aufgrund der gesetzlichen Regelungen des Sozialgesetzbuches die AOK bezüglich einer finanziellen Unterstützung einzubeziehen. „Its time to prescribe prevention.“
Priv.-Doz. Dr. med. Dr. rer. nat. Reinhard G. Ketelhut, Berliner Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-KreislaufErkrankungen e.V., Forckenbeckstraße 21, 14199 Berlin
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