VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2003; 100(21): A-1466 / B-1218 / C-1142

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LNSLNS Doktoranden-Förderpreis – ausgeschrieben durch die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V., verliehen anlässlich der Jahrestagung 2002 in München, an Julia Seiderer, Ludwig-Maximilians-Universität München, Abteilung für Klinische Pharmakologie, in Würdigung ihrer Dissertation „Einfluss von CpG-Oligodeoxynukleotiden auf die antitumorale Potenz dendritischer Zellen am Beispiel eines murinen Kolonkarzinoms“, in der in vivo eine effektive antitumorale Immuntherapie gegen kolorektale Karzinome entwickelt wurde.

Journalistenpreis „Prix-Motox“ – erstmals verliehen. Zwei Journalistinnen wurden in Baden-Baden ausgezeichnet; Dotation: 10 000 Euro. Initiator des Preises ist die In-teressengemeinschaft für Moderne Homöopathie und Gesundheit (IHG) e.V. Ziel der Ausschreibung ist die Erhöhung der Berichterstattung über moderne homöopathische Komplexmittel. Den diesjährigen Preis teilen sich die Journalistinnen Andrea S. Klahre, Hamburg, für einen Bericht in der Zeitschrift „Frau im Spiegel“ und Brigitte van Hattem, Karlsruhe, für einen TV-Beitrag in BT.V-Baden.

Eberhard Windler Fotos: privat
Eberhard Windler Fotos: privat
Birgit-Christiane Zyriax
Birgit-Christiane Zyriax
Preis „Prävention in der Medizin“ – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V., Dotation: 5 000 Euro, an Professor Dr. Eberhard Windler und Dr. Birgit-Christiane Zyriax, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), sowie an Privatdozent Dr. Heiner Boeing, Abteilung für Epidemiologie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung, Potsdam-Rehbrücke, für die CORA-Studie (Coronary-Riskfactors for Atherosclerosis in Women).

Konrad-Händel-Preis – seit 1997 jährlich verliehen durch die Stiftung zur Förderung der rechtsmedizinischen Wissenschaft, überreicht anlässlich der 81. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin e.V., an Priv.-Doz. Dr. med. Gita Mall, Universität München, in Würdigung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten zur Todeszeitfeststellung.
Den undotierten Konrad-Händel-Preis erhielten in Würdigung ihres Lebenswerks auf dem Gebiet der Rechtsmedizin die emeritierten Professoren Dr. med. Wolfgang Dürwald, Leipzig, Dr. med. Steffen Berg, Göttingen, und Dr. med. Dr. med. h. c. mult. Otto Prokop, Berlin.

Herbert-Lauterbach-Preis 2002 – verliehen durch die Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken, Dotation 7 500 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Dieter Rixen, II. Chirurgischer Lehrstuhl der Universität zu Köln, für seine Arbeit „Die Basen-Defizit-Entwicklung und ihre prognostische Bedeutung im posttraumatischen Verlauf – Eine Analyse mit Hilfe des Traumaregisters der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie“. Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Basendefizit als metabolisches Korrelat der posttraumatischen Gewebehypoxie und der Hämodynamik, des Transfusionsbedarfs sowie der Letalität des schwer verletzten Patienten.
Retinitis-Pigmentosa-Forschungspreis – verliehen von der Pro Retina Deutschland e.V. anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V. am 28. September in Berlin, an Dr. med. Norbert Kinkl (Jahrgang 1966), wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Säugetiergenetik, GSF-Forschungszentrum in Neuherberg bei München, in Würdigung seiner Dissertation über die Wirkungsmechanismen von Wachstumsfaktoren auf das Überleben von Photorezeptoren in der Retina. Kinkl zeigte bei Untersuchungen an Ratten, dass eine bestimmte Gruppe von Wachstumsfaktoren (fibroblast growth factor 2) das Überleben der wichtigen Photorezeptoren stimuliert, heißt es in der Laudatio. EB
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