ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2003Börsebius: zum Investmentclub Börsebius - Frühling lässt sein laues Band . . .

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Börsebius: zum Investmentclub Börsebius - Frühling lässt sein laues Band . . .

Dtsch Arztebl 2003; 100(21): [68]

Rombach, Reinhold

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LNSLNS Passend zu den Eisheiligen präsentiert sich die Deutsche Börse immer noch sehr unterkühlt. Zwar ist seit dem Ende des Irakkrieges
eine gewisse Entspannung eingekehrt, unterm Strich aber liegt der DAX, bezogen auf den Jahresauftakt, immer noch mit sechs Prozent im Minus.
Auch viel gelobte Glanzlichter der Börse können sich dem Fluch fallender Kurse nicht entziehen. Der ansonsten hoch gelobte DWS-Vermögensbildungsfonds I, auf europäische Aktien ausgerichtet, „schaffte“ von Januar bis April nur einen Verlust von nahezu vier Prozent. Für den Star- Fondsmanager Klaus Kaldemorgen ist das nicht gerade ein üppiger Erfolgsausweis, so moserte zumindest jüngst das Handelsblatt in seiner Anlegerrubrik „Fonds unter der Lupe“.
Beim ersten privaten Investmentclub Börsebius können wir dagegen über den bisherigen Verlauf des Jahres durchaus zufrieden sein. Zwar sind die Vermögensentwicklungen der einzelnen Gesellschafter punktuell davon abhängig, zu welchem Club sie gehören und ob sie zwischendurch weitere Einzahlungen geleistet oder Beträge entnommen haben, aber im Schnitt liegen die Gewinne für die Zeit von Januar bis einschließlich April zwischen drei und fünf Prozent. Dieser erfreuliche Zuwachs hat zwei Väter zum Erfolg: Tradinggewinne einerseits (also der schnelle Kauf und Verkauf von Aktien Bilfinger&Berger, Buderus und SGl Carbon) und andererseits die komplette Ausbuchung aller Schleicher-Aktien, die zur Jahresmitte 2002 noch mit 2,50 Euro notierten, zu einem äußerst attraktiven Übernahmepreis von 5,25 Euro.
Gleichwohl darf nicht vergessen werden, dass wir als ebenso wichtige Ertragskomponente dauerhaft das Vermeiden von Kosten sehen. Die-
ser sehr wichtige Eckpfeiler unserer Strategie bedeutet in Euro und Cent, dass wir bei den Wertpapierspesen immer nur rund ein Drittel der Trans-
aktionskosten an die Bank zahlen müssen, die dem „normalen“ Wertpapierkunden abgerechnet werden. Die Gesamtkosten für die Clubführung dürfen darüber hinaus maximal ein Prozent des Gesamtvermögens nicht überschreiten.
Die konservativ ausgerichtete Anlagestrategie unseres privaten Investmentclubs Börsebius mit einem zulässigen Aktienanteil von maximal ein Drittel lässt auf Basis des bisher erreichten Niveaus hoffen, dass die Eiszeit sich dem Ende entgegenneigt.
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