ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2003Arzneimittel: 5 200 Produkte weniger

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Arzneimittel: 5 200 Produkte weniger

Dtsch Arztebl 2003; 100(22): A-1472 / B-1224 / C-1148

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Rückenschmerzen verursachen der DAK zufolge enorme Kosten. Gezielte Prävention kann helfen. Foto:AOK-Mediendienst
Rückenschmerzen verursachen der DAK zufolge enorme Kosten. Gezielte Prävention kann helfen. Foto:AOK-Mediendienst
Abverkaufsfrist endet zum 1. Juli 2003.
Rund 5 200 Arzneimittel dürfen vom 1. Juli dieses Jahres an nicht mehr verkauft werden. Für weitere 100 endet die Verkehrsfähigkeit am 31. Dezember. Darauf hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte kürzlich hingewiesen. Es handelt sich um Arzneimittel,
die bereits vor 1978 in Verkehr waren und auf deren Nachzulassung die Unternehmer verzichtet hatten. Aufgelistet sind die Präparate in den „Löschlisten“, die das Institut unter anderem im Internet veröffentlicht hat (www. bfarm.de).
Derzeit sind nach Angaben des Bundesinstituts knapp 59 000 Arzneimittel in Deutschland verkehrsfähig. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie hat jedoch kürzlich erneut darauf hingewiesen, dass die aktuelle Rote Liste nur 9 450 Präparate führe. Die Diskrepanz kommt zustande, weil in der offiziellen Statistik einzelne Arzneimittel meist in zahlreichen Darreichungen aufgeführt werden.
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