ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2003DAK: Krankenstand bleibt stabil

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DAK: Krankenstand bleibt stabil

Dtsch Arztebl 2003; 100(22): A-1472 / B-1224 / C-1148

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Rückenschmerzen verursachen der DAK zufolge enorme Kosten. Gezielte Prävention kann helfen. Foto:AOK-Mediendienst
Rückenschmerzen verursachen der DAK zufolge enorme Kosten. Gezielte Prävention kann helfen. Foto:AOK-Mediendienst
Jedes vierte Mitglied hat Rückenschmerzen.
Seit vier Jahren ist der Krankenstand der 3,4 Millionen erwerbstätigen Mitglieder der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) auf gleichem Niveau. Die Krankenrate lag 2002 wie in den Vorjahren bei 3,5 Prozent. „Ein erwerbstätiges Mitglied war 2002 im Durchschnitt 12,8 Tage krank“, sagte der stellvertretende DAK-Vorstandsvorsitzende, Eckard Schupeta. Der Krankenstand der Männer lag mit 3,4 Prozent niedriger als der der Frauen mit 3,7 Prozent. Der Krankenstand ist auch in den Bundesländern unterschiedlich: In Baden-Württemberg waren 2,9 Prozent der Mitglieder arbeitsunfähig, in Berlin 4,7 Prozent.
Von 1998 bis 2002 nahmen der DAK zufolge die Arbeitsunfähigkeitstage wegen Rükkenschmerzen um 17 Prozent zu. „Rückenschmerzen sind mit Kosten von etwa 25 Milliarden Euro das teuerste Krankheitssymptom der Industrieländer“, so Schupeta. Frauen seien häufiger betroffen als Männer.
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