ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2003Industrie: Beitragssätze reduzieren

AKTUELL

Industrie: Beitragssätze reduzieren

Dtsch Arztebl 2003; 100(23): A-1568 / B-1300 / C-1220

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Michael Rogowski Foto: phalanx
Michael Rogowski Foto: phalanx
BDI fordert mehr Wettbewerb und Deregulierung.
Bis spätestens 2010 sollten die Beitragssätze der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung auf zehn Prozent reduziert sein“, forderte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dr. Michael Rogowski, in Berlin. Eine BDI-Arbeitsgruppe „Initiative Vitale Gesellschaft“ hatte vor der Presse ein Konzept vorgestellt. „Wir müssen durch Deregulierung und mehr Wettbewerb im Gesundheitssystem die Lohnzusatzkosten senken und so zu mehr Beschäftigung kommen“, betonte der BDI-Präsident.
Die Bundesregierung ziehe noch immer staatsdirigistische Methoden dem Wettbewerb vor, kritisierte der BDI. So stelle das geplante „Deutsche Institut für Qualität in der Medizin“ eine bürokratische Zusatzhürde für neue Medikamente dar. Im Vordergrund stehe dabei nicht die Qualität, vielmehr wolle der Staat den Preis kontrollieren und den Zugang der Patienten zu neuen Medikamenten regulieren. Außerdem forderte der BDI, die Kassenbeiträge von den Löhnen abzukoppeln, um die Lohnzusatzkosten zu senken.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema