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LNSLNSLNSLNS Encepur® K – Zur aktiven FSME-Impfung ist Encepur® K (Chiron Behring) vom Paul-Ehrlich-
Institut nunmehr ab dem vollendeten 12. Lebensmonat zugelassen. Bisher galt als frühester Impftermin der vollendete 18. Lebensmonat. Diese Indikationserweiterung für Kinder ist wichtiger denn je, da nach einem Zeckenstich Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr nicht mehr postexpositionell mit FSMEImmunglobulin behandelt werden dürfen.

Invirase® – Nach der europaweiten Zulassung durch die Arzneimittelbehörde der EU-Länder wurde der Proteasehemmer Invirase® (Saquinavir) von Hoffmann-La Roche Anfang Oktober 1996 in Deutschland eingeführt. Das Präparat ist in Kombination mit antiretroviral wirksamen Nukleosidanaloga zur Behandlung HIV-infizierter Erwachsener mit fortgeschrittener oder fortschreitender Immundefizienz zugelassen. Unter diesem Therapieregime kann Invirase®, so die Fachinformation, die Anzahl der HI-Viren im Blut bis zu 99,9 Prozent (2.97 log) reduzieren und führt zu einem deutlichen Anstieg der CD-4-Zellen.


Sanoxit® – Das zu Boehringer Ingelheim gehörende Unternehmen Basotherm hat das Präparat Sanoxit® (Benzoylperoxid) zur Behandlung der Akne um eine weitere Anwendungsform ergänzt. Seit Oktober steht Sanoxit® MT als Suspension zur Verfügung, die zwei Minuten nach dem Auftragen wieder abgewaschen wird.

Etoscol® – Das Unternehmen Byk Gulden weist darauf hin, daß das Etoscol® Dosier-Aerosol (Hexoprenalinsulfat) ab November 1996 nicht mehr erhältlich ist. Noch vorhandene Packungen können abverkauft werden, eine Rücknahme ist nicht vorgesehen. Als Ersatz weist das Unternehmen auf die angebotenen Beta-2-Sympathomimetika hin.
Screening-Aktion – Das Unternehmen Bauerfeind, Kempen, führt eine epidemiologische Untersuchung "Screening auf Veneninsuffizienz" durch und bittet alle interessierten Ärzte um Unterstützung. Zielgruppe sind Patienten über 30 Jahre, die in einem Zeitraum von drei Tagen die Praxis besuchen. Anhand eines Fragebogens können Patientendaten zu Symptomen von Venenerkrankungen durch Ankreuzen festgehalten werden. Die Dokumentation soll voraussichtlich Ende November 1996 abgeschlossen sein. Wer sich für die Teilnahme an der Aktion interessiert, kann die Unterlagen bei Bauerfeind kostenlos anfordern: Telefon 01 80/3 25 83 33.


Cefanalgin® und Cefasulfon® N als Tabletten – Das bewährte homöopathische Analgetikum Cefanalgin®, speziell zur Behandlung von Kopf-, Nerven- und Rheumaschmerzen, gibt es nunmehr neben Tropfen und Ampullen auch als Tabletten. Dies gilt ebenso für Cefasulfon® N zur Behandlung von Hauterkrankungen.


Einschränkung der Anwendung für NasenTropfen K-ratiopharm® und NasenSpray K-ratiopharm® – Das Unternehmen ratiopharm weist darauf hin, daß durch die Monographie zu Xylometazolin zur nasalen Anwendung eine Altersbeschränkung dieser Präparate für Kinder ab zwei Jahren vorgenommen wurde. Die Gegen-anzeigen der beiden Produkte wurden entsprechend geändert, so daß NasenTropfen K-ratiopharm® und NasenSpray K-ratiopharm® für Kinder unter zwei Jahren nicht mehr geeignet sind. pe


Krankenhaus-Beratungsunternehmen vereinbaren Partnerschaft – Die Gesellschaft für Wirtschaftsberatung und Informatik (GWI), Köln, Anbieter des globalen Klinikinformations- und Managementsystems Orbis, hat mit dem Marktführer Triple P eine weitreichende Partnerschaft vereinbart. Dadurch sollen Ergänzungspotentiale in bezug auf eine Komplettversorgung von Krankenhäusern aller Größenordnungen mit modernsten Informationssystemen im Patientenmanagement, in Medizin und Pflege sowie betriebswirtschaftlichen Führungsinstrumenten optimal genutzt werden. Kl


Zertifizierung – Die Asklepios Schloßberg-Klinik unterhält seit 1990 zur Erfassung der Behandlungsergebnisse in der neurologischen Frührehabilitation eine detaillierte Ergebnisdatenbank. Die Abfragemöglichkeit von Therapieergebnissen mittels international anerkannter Bewertungsskalen wurde durch ein Qualitätsmanagement-(QM-)System ergänzt, das die medizinischen Prozesse in der Patientenbehandlung transparent beschreibt. Das QM-System wurde von einem externen Institut zur Zertifizierung nach der Norm DIN EN ISO 9001 empfohlen. Ein solches Zertifizierungsmodell wurde von den Krankenkassen und der Bundes­ärzte­kammer in der Vergangenheit zum Teil heftig mit der Begründung kritisiert, daß es die Qualität der ärztlichen und pflegerischen Leistung nicht berücksichtige. EB

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