VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2003; 100(23): A-1631 / B-1351 / C-1267

EB

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LNSLNS Alexander-von-Lichtenberg-Preis – ausgeschrieben durch die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. und den Berufsverband Deutscher Urologen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Takeda Pharma GmbH, an drei niedergelassene Urologen. Den 1. Preis erhielt Priv.-Doz. Dr. med. Petra Fehrmann-Zumpe, Greifswald. Den 2. Preis teilen sich Priv.-Doz. Dr. med. Ralf Bickeböller, Frankfurt/Main, und Dr. med. Wolf-Dieter Böhm, Dresden. In der Laudatio heißt es, Dr. Petra Fehrmann-Zumpe konzentriere sich seit ihrer Praxisgründung im Jahr 1993 im Rahmen ihrer urologischen Arbeit auf die Prävention chronischer urologischer Erkrankungen. Für Dr. Ralf Bickeböller stehe die Entwicklung eines Qualitätsmanagement-Systems für die Kassenarztpraxis im Mittelpunkt seines Interesses. Mit der Qualitätsentwicklung auf dem Gebiet der Onkologie hat sich Dr. Wolf Dieter Böhm mit einer Testpraxis zur Einsatzerprobung des Onkologie-Informationssystems MADOS3 zur Online-Tumordokumentation einen Namen gemacht.

Martin Kirschner-Preis 2003 – verliehen durch die Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte (AGSWN), Dotation: 5 000 Euro, anteilig finanziert durch die AGSWN und die Sanofi-Synthelabo GmbH, Berlin, an Priv.-Doz. Dr. med. Matthias Fischer, Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Spezielle Intensivmedizin der Universität Bonn, in Würdigung seiner wissenschaftlichen Arbeit zum Thema „Effektivitäts- und Effizienzvergleich der Rettungssysteme in Birmingham (UK) und Bonn (D)“.

MSD-Stipendium Mykologie – verliehen durch die Firma MSD Sharp & Dohme GmbH, Haar bei München, Dotation: 10 000 Euro, an Priv.-Doz.
Dr. med. Andreas H. Groll, Mitglied der Arbeitsgruppe
„Immunocompromised Host“ von Dr. med. Thomas J. Walsh, National Cancer Institute in Bethesda, Maryland/ USA. Groll will dort die Pharmakokinetik und Pharmakodynamik des Antimykotikums Caspofungin im Gehirn untersuchen. Im Anschluss an den Forschungsaufenthalt will Groll das gewonnene Wissen in Münster in einer infektiologischen interdisziplinären Arbeitsgruppe mit dem Schwerpunkt „neue experimentelle und klinische Ansätze zur Prävention und Behandlung invasiver Pilzinfektionen“ umsetzen.

Theo Seiler Foto: privat
Theo Seiler
Foto: privat
President’s Award – verliehen von der International Society of Refractive Surgery, an Dr. med. Theo Seiler, M.D., Ph.D., Zürich, in Würdigung seiner wissenschaftlichen Leistungen.

Ernst-Jung-Preis für Medizin 2003 – verliehen durch die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung, Hamburg, Dotation: insgesamt 250 000 Euro, zu gleichen Teilen an Prof. Arl Helenius, Ph.D., Institut für Biochemie/Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, und an Prof. Dr. rer. nat. Reinhard G. Lührmann, Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie, Göttingen.
Prof. Helenius erhielt die Auszeichnung in Würdigung seiner richtungweisenden Arbeiten zu grundlegenden und krankheitsrelevanten Aspekten der Proteinfaltung und -reifung sowie der Virusinfektion von Zellen. Prof. Lührmann wurde geehrt für seine herausragenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Prozessierung der menschlichen Erbsubstanz, der Ribonuklein-Säure (RNA), insbesondere für seine Untersuchungen zur Struktur von bestimmten Verbindungsproteinen.
Die Ernst-Jung-Medaille für Medizin in Gold zur Würdigung einer „herausragenden Lebensleistung“ erhielt Prof. Dr. med. Volker ter Meulen, Institut für Virologie und Immunbiologie, Universität Würzburg. Die Medaille ist zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses mit einem Stipendium in Höhe von 30 000 Euro ausgestattet.

Nachwuchsförderpreis Schlafforschung – gestiftet von der Firma Weinmann, Hamburg, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin e.V. (DGSM), an Dipl.-Psych. Yvonne Körner, Würzburg für ihre Arbeit „Predictors of sudden onset of sleep in Parkinson’s disease“. Bei der von der Deutschen Parkinson Vereinigung e.V. geförderten Studie handelt es sich um die weltweit größte Untersuchung zum Thema „Schlafattacken bei Morbus Parkinson“. Aus der Untersuchung sind wichtige Implikationen sowohl für die Behandlung der Parkinson-Erkrankung als auch für die Regelungen zu Fahrtüchtigkeit unter dopaminerger Medikation ableitbar, heißt es in der Laudatio. EB
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