ArchivDeutsches Ärzteblatt PP6/2003Wissenschaftsverlage: Verkauf der deutschen Marktführer

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Wissenschaftsverlage: Verkauf der deutschen Marktführer

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Die Fachverlage BertelsmannSpringer und Urban & Fischer haben neue Eigentümer.
Für einen Kaufpreis von 1,05 Milliarden Euro erwerben die britischen Investmenthäuser Cinven und Candover die Fachverlagssparte BertelsmannSpringer vom Bertelsmann-Konzern. Zu BertelsmannSpringer gehören weltweit 70 Verlage, die 700 Zeitschriften und jährlich mehr als 4 000 neue Buchtitel zu den Themen Wissenschaft, Medizin, Wirtschaft, Technik,
Architektur und Verkehr publizieren. Berei
ts im Vorjahr stiegen die Briten mit dem Kauf der akademischen Verlagssparte von Wolters Kluwer (Kluwer Academic Publishers) in das internationale Verlagsgeschäft ein.
Mit der Fusion der bei-den Häuser soll nunmehr der weltweit zweitgrößte Wissenschaftsverlag unter dem Namen „Springer“ entstehen. Schon zu
Beginn des Jahres 2003 waren die beiden Wissenschaftsverlage Urban & Fischer und Spektrum Akademischer Verlag aus der Georg-von-Holtzbrinck-Gruppe in den Besitz des niederländischen Wissenschaftsverlags Elsevier (Jahresumsatz 2002 in den Bereichen Wissenschaft, Technik, Medizin bei rund zwei Milliarden Euro) übergegangen. Die Standorte und Arbeitsplätze der erworbenen Unternehmen sollen erhalten bleiben. Mit den Zukäufen will Elsevier das Synergiepotenzial in den Verlagsangeboten ausschöpfen. So sollen etwa die englischsprachigen Titel des Elsevier-Verlags in das Angebot der deutschen Verlage integriert werden.
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