ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2003Gesundheitsreform – Psychotherapie: keine Gebühr

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Gesundheitsreform – Psychotherapie: keine Gebühr

Dtsch Arztebl 2003; 100(24): A-1640 / B-1360 / C-1276

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Der direkte Zugang zum Psychotherapeuten soll erhalten bleiben. Foto: Peter Wirtz
Der direkte Zugang zum Psychotherapeuten soll erhalten bleiben. Foto: Peter Wirtz
Eine erneut überarbeitete Gesetzesfassung enthält mehrere Veränderungen.
Versicherte, die ohne Überweisung einen Psychotherapeuten aufsuchen, müssen keine Praxisgebühr von 15 Euro pro Quartal entrichten. Diese Ergänzung ist im jüngsten Entwurf des Gesundheitssystemmodernisierungsgesetzes enthalten. Zusätzlich wurde festgelegt: „Nehmen Versicherte einen an der fachärztlichen Versorgung teilnehmenden Arzt auf Überweisung in Anspruch, sind sie auch für die folgenden Kalendervierteljahre von der Zahlung befreit, wenn es sich um die unmittelbare Weiterbehandlung derselben Krankheit handelt.“ Eine weitere Änderung sieht vor, dass homöopathische und anthroposophische Arzneimittel ohne zugelassenes Anwendungsgebiet doch zulasten der Krankenkassen verschrieben werden dürfen; ursprünglich sollten nicht verschreibungspflichtige Präparate grundsätzlich nicht mehr zu verordnen sein. Ob diese und weitere Änderungen bei der ersten Lesung des Gesetzentwurfs am 18. Juni noch enthalten sein werden, ist noch ungewiss.
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