ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2003GKV-Daten: Defizit von 630 Millionen Euro

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GKV-Daten: Defizit von 630 Millionen Euro

Dtsch Arztebl 2003; 100(24): A-1640 / B-1360 / C-1276

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LNSLNS Rückläufige Einnahmen im ersten Quartal 2003
Die Einnahmen in der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung sind gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent im ersten Quartal 2003 zurückgegangen. Demgegenüber stiegen die Ausgaben um 1,6 Prozent. Die Kosten für die ambulante ärztliche Behandlung erhöhten sich um 0,9 Prozent, die Ausgaben für Krankenhausbehandlungen um 2,3 Prozent. Die Ausgaben für Arzneimittel sanken nach Angaben der ABDA – Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Prozent. In der Statistik ist jedoch eine Erhöhung um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal verzeichnet. Grund: Im ersten Quartal 2002 wurde der größte Teil des Solidarbeitrags der Pharmaindustrie bei den Krankenkassen gebucht; dies verzerrt den Vergleich. Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium hat jedoch darauf hingewiesen, dass die Arzneimittelausgaben ohne die Rabattregelungen des Beitragssatzentlastungsgesetzes wieder überproportional gestiegen wären.
Als „auffällig“ bezeichnete Staatssekretär Klaus Theo Schröder den Anstieg bei Heilmitteln (+8,2 Prozent) und Fahrtkosten (+8,3 Prozent). Auch der Anstieg der Verwaltungskosten der Kassen um 3,2 Prozent sei angesichts der gesetzlich verordneten Nullrunde für 2003 „nicht hinnehmbar“.
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