ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2003Welthungerhilfe: Rekordergebnis an Spenden

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Welthungerhilfe: Rekordergebnis an Spenden

Dtsch Arztebl 2003; 100(24): A-1641 / B-1361 / C-1277

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Im Mai dieses Jahres besuchte die Vorsitzende der Deutschen Welthungerhilfe, Ingeborg Schäuble, den Kongo. Foto: DWHH
Im Mai dieses Jahres besuchte die Vorsitzende der Deutschen Welthungerhilfe, Ingeborg Schäuble, den Kongo. Foto: DWHH
Organisation plädiert für Eingreiftruppe im Kongo.
Die Deutsche Welthungerhilfe hat 2002 mit 94 Millionen Euro so viele Mittel erhalten wie nie zuvor in ihrer 41-jährigen Geschichte. „Die öffentlichen Zuschüsse stiegen auf etwa 68 Millionen Euro, während die privaten Spenden auf 26 Millionen Euro zurückgegangen sind“, sagte die Vorsitzende Ingeborg Schäuble anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts 2002. Die Europäische Union, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie das Auswärtige Amt und das Welternährungsprogramm unterstützten die Organisation am stärksten. Mit den Mitteln konnte die Welthungerhilfe 157 Projekte in 31 Ländern neu bewilligen. 45 Prozent der Zuwendungen gingen nach Afrika, 42 Prozent nach Asien. Die meisten Mittel flossen nach Afghanistan, Nordkorea, Angola, Sudan und Kongo.
Schäuble zufolge ist die Welthungerhilfe die größte internationale Hilfsorganisation in der vom Bürgerkrieg betroffenen Provinz Ituri im Nordosten Kongos. Die Organisation setzt sich für die Entsendung einer internationalen Eingreiftruppe mit UN-Mandat ein. Nach Berichten von Mitarbeitern habe sich die Situation dort erneut zugespitzt.
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