ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2003Privatbehandlung: Nachteil für Krankenhausträger

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Privatbehandlung: Nachteil für Krankenhausträger

Dtsch Arztebl 2003; 100(24): A-1668 / B-1384 / C-1300

Brusis, T.

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LNSLNS Wenn die Politik und die Träger öffentlicher Krankenhäuser die Behandlung von Privatpatienten künftig dem Dienstaufgabenbereich des leitenden Arztes zuordnen und die Liquidation selbst übernehmen, wird das Interesse des leitenden Arztes wegfallen, zusätzlich zu den umfangreichen täglichen Aufgaben im Krankenhaus auch noch Privatpatienten zu versorgen. Die Privatpatienten werden dann dort hingehen, wo sie als Privatpatienten behandelt werden, z. B. in Privatkliniken, die ohnehin derzeit wie Pilze aus dem Boden schießen, z. B. in Köln.
Den Nachteil haben dann aber auch die Krankenhausträger, da sie nicht nur auf Pflegesatz und Wahlleistungszuschlag, sondern auch auf die Nutzungsgelder verzichten müssen, die ihnen von den Chefärzten entrichtet werden.
Prof. Dr. T. Brusis, Kliniken der Stadt Köln, Krankenhaus Holweide, Klinik für HNO-Heilkunde, 51058 Köln
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