ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2003Bundesknappschaft: Definition

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Bundesknappschaft: Definition

Dtsch Arztebl 2003; 100(24): A-1669 / B-1385 / C-1301

Ströbele, Regina

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LNSLNS . . . Die Funktionen der Bundesknappschaft sind:
1. die einer Krankenkasse für Beschäftigte und ehemalige Beschäftigte im Stein- und Braunkohle-, Erz- einschließlich Uranbergbau sowie für deren Familienangehörige;
2. die einer Rentenkasse für den unter « genannten Personenkreis;
­ die eines Unfallversicherungsträgers für Betriebe nach 1.;
3. die des Sozialversicherungsträgers für die zukünftigen via sog. Mini-Jobs-Versicherten;
4. die eines Arbeitgebers für fest angestellte(!) Ärzte, die im Bundesverband der Knappschaftsärzte gewerkschaftsähnlich organisiert sind.
Ergänzen möchte ich, dass es in Würselen-Bardenberg in der Nähe von Aachen (NRW) ein ehemaliges Knappschaftskrankenhaus gibt, das inzwischen mit dem in Würselen-City gelegenen Kreiskrankenhaus fusionsartig kooperiert und das die teure MR- und CT-Diagnostik weitestgehend an betriebs- wie ingenieurwissenschaftlich weniger Bewanderte so genannte Freiberufler outgesourcet hat. Beide Krankenhäuser sind der Universitätsklinik Aachen seit vielen Jahren als deren akademische Lehrkrankenhäuser verbunden; auch dergestalt, dass hervorragend qualifizierte Absolventen der Universität dort Festanstellungsverträge erhalten und sich somit nicht um eine Goodwill-zahlungspflichtige Kassenzulassung in einem für fast alle Fachrichtungen seit Jahren gesperrten Gau bewerben müssen.
Dr. med. Regina Ströbele, Buschingstraße 57, 81677 München
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