ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2003Schaumspray für Verbrennungen ersten Grades

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Schaumspray für Verbrennungen ersten Grades

Dtsch Arztebl 2003; 100(24): A-1692

Bischoff, Angelika

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LNSLNS Verbrennungen oder Verbrühungen ersten Grades zieht man sich zumeist im Haushalt oder bei zu langer Sonnenexposition zu. Etwa 95 Prozent aller dermalen Hitzeschäden gehören in diese Kategorie, die durch Erytheme charakterisiert sind. Neben Schmerz und Schwellung kommt es zu einer Störung der Barrierefunktion der Haut mit Verlust von Lipiden und Wasser aus den oberen Schichten der Epidermis.
Als Sofortmaßnahme wird die verbrannte Haut mit viel kaltem Wasser gekühlt, um Schwellung und Schmerzen zu lindern. Eiswürfel oder Eiswasser sollte jedoch nicht verwendet werden, da eine zu starke Abkühlung das Gewebe zusätzlich schädigen kann. Nach der Anwendung von Wasser sollte die Haut mit einer Öl-in-Wasser-Emulsion versorgt werden, um durch Zufuhr von Feuchtigkeit und Lipiden die Barrierefunktion wieder herzustellen. Bepanthen®-Schaumspray wird mit der patentierten Nanosorb-Technologie hergestellt, die die Basis für eine besonders intensive Wirkung darstellt. Physiologische Lipide wie Lecithin und Triglyzeride sind in Form von Nanosomen in der wässrigen Lösung enthalten.
Nanosomen sind zehnmal kleiner als Liposomen und können daher sehr viel enger mit der Haut in Kontakt treten. Die Nanokolloid-Partikel sind aus einem hydrophoben Triglyzerid-Kern und einem umgebenden amphiphilen Monolayer aus Lecithin aufgebaut. An das Lecithin bindet sich das in der Emulsion enthaltene feuchtigkeitsbindende Dexpanthenol. Es wird durch die Nanosomentechnik wirksamer in die Haut gebracht. Der Schaum zieht nach dem Aufsprühen in die Haut ein und muss nicht einmassiert werden.
Dr. med. Angelika Bischoff

Einführungspressekonferenz „Bepanthen®-Schaumspray“ der Firma Roche Consumer Health in Frankfurt/ Main
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