VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2003; 100(24): A-1699 / B-1407 / C-1323

EB

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LNSLNS Hermann-Simon-Preis – an Priv.-Doz. Dr. rer. pol. Hans Joachim Salize, Soziologe, Leiter der Arbeitsgruppe Versorgungsforschung am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim, teilt sich den mit 12 500 Euro dotierten Preis mit Dr. med. Josef Bäuml, Psychiatrische Klinik und Poliklinik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München. Gewürdigt wurden die epidemiologisch-wissenschaftlichen Leistungen zu dem sozialpsychiatrischen Randgruppenthema „Psychiatrische Erkrankungen bei Wohnungslosen“.
Der Hermann-Simon-Preis wird gestiftet von der Firma Lundbeck. Er wird seit 1971 für wissenschaftliche Arbeiten oder besondere Verdienste auf dem Gebiet der Sozialpsychiatrie verliehen.

Wolfgang E. Thasler Foto: privat
Wolfgang E. Thasler Foto: privat
Müller-Osten-Preis – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V., Dotation 2 500 Euro, an Dr. med. Wolfgang E. Thasler, LMU München, Klinikum Großhadern. Ausgezeichnet wurde Thasler für seine Arbeit „Die Verwendung menschlichen Gewebes in der Forschung: Ethische und rechtliche Gesichtspunkte“. Die ausgezeichnete Arbeit der Autoren Thasler, Weiß, Schillhorn, Irrgang und Jauch, die in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift erschienen ist, befasst sich mit dem Mangel an einheitlichen rechtlichen und ethischen Richtlinien für die Verwendung und Handhabung von menschlichem „Material“ in Forschung und Entwicklung und schlägt Lösungsansätze vor.

Georg-Heberer-Award 2002 – gestiftet von der Chiles
Foundation, Portland, Oregon, USA, verliehen im Rahmen des 530. Stiftungsfestes der Ludwig-Maximilians-Universität München, Dotation: 25 000 US-Dollar, an Prof. Dr. med. Fred Fändrich, Klinik für Allgemeine Chirurgie und Thoraxchirurgie der Universität zu Kiel, für seine Arbeit „Preimplanta-
tion-stage stem cells induce long-term allogeneic graft acceptance without supplementary host conditioning“. Beteiligt an dieser Arbeit waren die Autoren Xiongbin Lin, Gui X. Chai, Maren Schulze, Detlev Ganten, Michael Bader, Julia Holle, Dong-Sheng Huang, Reza Parwaresch, Nicholaus Zavazava, Bert Binas (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Charité, Humboldt-Universität Berlin; Pathology Department, Yale University School of Medicine, New Haven, Connecticut; Institut für Hämatopathologie, Universitätsklinikum Kiel; Universi-ty Iowa Hospitals and Clinics & VA Medical Center, Iowa City; Iowa Department of Veterinary Pathobiology, College of Veterinary Medicine; Texas A&M University, Texas).

Gebhard-Koch-Promotionspreis für Zellbiochemie und Neurobiologie – verwaltet vom Freundes- und Förderkreis des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, Dotation: 1 250 Euro, an Dr. med. Elisabeth Türk (27), Zentrum für Molekulare Neurobiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, für „Untersuchungen über den Einfluss von bestimmten Eiweißen auf die Entwicklung des Nervensystems“.

GlaxoSmithKline-Stipendien – zur Erforschung bipolarer affektiver Störungen, verliehen an Diplom-Psychologin Gabi Valerius, Freiburg, und an Dr. med. Golo D. Kronenberg, Berlin, überreicht im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. im November 2002 in München. Das mit 15 000 Euro dotierte Stipendium geht zu gleichen Teilen an die beiden Nachwuchswissenschaftler. Gabi Valerius plant eine Untersuchung zur longitudinalen Variabilität neuropsychologischer Defizite bei Patienten mit bipolarer Erkrankung. Das Projekt von Dr. Golo D. Kronenberg bezieht sich auf die Entstehung neuer Nervenzellen aus hippokampalen Stammzellen. EB
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