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Dtsch Arztebl 2003; 100(24): A-1700 / B-1408 / C-1324

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LNSLNS Im DÄ-Internet-Forum äußert ein Arzt seine Angst vor dem Primat des Managements über die Medizin:
„Der Arzt ein Freiberufler? Pustekuchen! Die Vivantes-Gruppe maßt sich an, sich den ambulanten Bereich einzuverleiben – so nachzulesen im Strategiekonzept des Krankenhauskonzerns. Da die Liegezeiten auf höchstens fünf Tage beschränkt werden sollen – also Leistungen en masse außerklinisch erbracht werden müssen – ist der Vorsitzende der Geschäftsführung der Meinung, dass mit der Ärzteschaft Leitlinien entwickelt werden müssten, bei denen die Vivantes-Geschäftsführung die Federführung hat. Als größter Anbieter mit schon jetzt 30 Prozent Marktanteil will der Konzern die einzelnen ärztlichen Leistungen weitestgehend vorschreiben. Da wirkt die Kassenärztliche Vereinigung ja schon als humanes Verteilungsmodell, wenn man sieht, dass die Ärzte nun komplett entmündigt werden sollen! Ganz sicher wird kein Arzt mehr irgendeine freie Entscheidung treffen – außer der, zu kündigen.“
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