ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2003Canada Life: „Dread-Disease-Police“

Versicherungen

Canada Life: „Dread-Disease-Police“

Dtsch Arztebl 2003; 100(24): [63]

Combach, Rolf

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LNSLNS Rund 32 Prozent der heute 25- bis 40-jährigen Männer und etwa 25 Prozent der gleichaltrigen Frauen werden später einmal schwer erkranken. Dies prognostiziert eine Studie der Schweizer Rückversicherungsgesellschaft. Auch Ärzte sind gegen schwere Erkrankungen nicht gefeit und können im Krankheitsfall in einen finanziellen Engpass geraten. Rechtzeitige Vorsorgemaßnahmen tragen dazu bei, die mit einem schweren Leiden einhergehenden finanziellen Belastungen aufzufangen.
Was passiert, wenn ein Arzt so schwer erkrankt, dass er seinen Beruf zumindest vorübergehend nicht mehr ausüben kann? Wer übernimmt dann die Praxis des niedergelassenen Arztes? Wie lange können Angestellte und eine Vertretung bezahlt werden? Wie lässt sich das weitere Leben finanzieren, wenn die Arztpraxis verkauft werden muss? Eine Möglichkeit, sich im Falle von schweren Erkrankungen gegen finanzielle Einbußen abzusichern, bietet die aus dem angelsächsischen Raum stammende „Dread-Disease-Versicherung“. Eine solche „Schwere-Krankheiten-Vorsorge“ hat beispielsweise Canada Life im Angebot.
Die fondsgebundene Risikolebensversicherung leistet bei 36 schweren Krankheiten – von der Krebserkrankung bis hin zum Herzinfarkt oder Schlaganfall – und/oder im Todesfall eine vertraglich festgelegte Versicherungssumme. Mit diesem Kapital lassen sich die durch die Krankheit notwendigen Maßnahmen und Veränderungen im Leben vornehmen. Niedergelassene Ärzte können mit dem Geld beispielsweise ihre Praxisvertretung finanzieren, Darlehen ablösen, erforderliche Umbaumaßnahmen in ihrem Haus vornehmen oder eine Haushaltshilfe einstellen. Auch zeitaufwendige Therapien und teure Medikamente, die nicht von der Kran­ken­ver­siche­rung übernommen werden, könnten finanziert werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, zusätzliche Leistungen im Falle von Pflegebedürftigkeit oder zum Grundfähigkeitsschutz zu vereinbaren. Rolf Combach
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