ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2003Kindersicherheitstag: Spielen ohne Risiko

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Kindersicherheitstag: Spielen ohne Risiko

Dtsch Arztebl 2003; 100(26): A-1772 / B-1472 / C-1380

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Kindergesundheit: Unfälle sind Risikofaktor Nummer eins. Foto: BAG Kindersicherheit
Kindergesundheit: Unfälle sind Risikofaktor Nummer eins. Foto: BAG Kindersicherheit
Mehr als 300 000 Unfälle bei Sport und Freizeit
Jedes Jahr verletzen sich in Deutschland 315 000 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren in ihrer Freizeit. Zum vierten Mal hat deshalb die Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder“ (BAG) den Kindersicherheitstag organisiert. Er fand am 10. Juni statt und stand unter dem Motto: „Auf die Plätze. Fertig. Los. Für weniger Kinderunfälle in der Freizeit.“ „Bis zu 60 Prozent aller Kinderunfälle könnten vermieden werden“, betonte BAG-Präsidentin Dr. med. Stefanie Märzheuser vor der Presse Anfang Juni in Berlin. Der Helm beim Fahrradfahren sollte ebenso selbstverständlich sein wie die Knie-, Ellbogen- und Handgelenkschützer beim Skaten. Kleidung ohne Kordeln an der Kapuze und angemessenes Schuhwerk seien ein Muss, forderte die Kinderchirurgin. „Unfälle sind in Deutschland wie in allen Industriestaaten der größte Risikofaktor für die Gesundheit von Kindern“, betonte Ministerialrat Dr. med. Albert Statz vom Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, das den Kindersicherheitstag unterstützt. Die BAG hat gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eine Internet-Datenbank erstellt. Unter www.
bzga.de/kindersicherheit können sich Interessierte über
die Gesund­heits­förder­ung von Kindern und Jugendlichen informieren.
Die BAG mit Sitz in Bonn besteht seit 1997. Mitglieder sind unter anderem Ärzte- und Sportverbände sowie Rettungsorganisationen. Hauptsponsor ist ein Pharmaunternehmen.
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