ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2003Kassenärzte: Grünes Licht für den neuen EBM

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Kassenärzte: Grünes Licht für den neuen EBM

Dtsch Arztebl 2003; 100(26): A-1772 / B-1472 / C-1380

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LNSLNS Bis spätestens zum 30. Juli soll die Gebührenordnung beschlossen sein.
Die Delegierten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) haben dem Entwurf des EBM 2000plus bei einer Sonder-Ver­tre­ter­ver­samm­lung in Berlin mit großer Mehrheit zugestimmt. Die neue Gebührenordnung sollte am 25. Juni im gemeinsamen Bewertungsausschuss von KBV und Krankenkassen abschließend verhandelt werden. Das Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Vor der Sitzung des Bewertungsausschusses zeigte sich der Erste Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. med. Manfred Richter-Reichhelm, optimistisch: „In den allermeisten Punkten ist eine Einigung bereits erfolgt, in anderen wird sie sicher noch möglich sein.“ Der EBM 2000plus schaffe Transparenz und zeichne sich durch eine einfache Handhabung aus. Vor allem sei es gelungen, die Bewertung der ärztlichen Leistungen auf eine solide betriebswirtschaftliche Grundlage zu stellen.
Die neue Gebührenordnung sei zugleich ein Signal an die Politik. Richter-Reichhelm: „Mit dieser Gebührenordnung können wir jederzeit auf die von den Parteien diskutierten Änderungen im Honorarsystem flexibel reagieren.“ Sollte im Bewertungsausschuss keine Einigung zustande kommen, muss der Erweiterte Bewertungsausschuss, das Schiedsamt auf Bundesebene, am 30. Juli entscheiden. Der Zeitplan der KBV sieht vor, dass die neue Gebührenordnung zum 1. April 2004 in Kraft treten soll. Von Oktober 2003 bis Ende März 2004 sollen die Kassenärzte über den EBM 2000plus informiert werden.
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