ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2003Krankenhäuser: Fördermittel nicht gekürzt

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Krankenhäuser: Fördermittel nicht gekürzt

Dtsch Arztebl 2003; 100(26): A-1773 / B-1473 / C-1381

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LNSLNS Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen meldet Zusatzbedarf an.
Das Land Nordrhein-Westfalen hat für 2003 Mittel in Höhe von 729,4 Millionen Euro im Rahmen des Jahresinvestitionsförderprogramms der Krankenhäuser bereitgestellt. Damit ließen sich die geplanten Krankenhausinvestitionen und Erneuerungen im Land finanzieren, erklärte Richard Zimmer, Geschäftsführer der Landeskrankenhausgesellschaft, das Programm der Landesregierung.
Allerdings sei der Modernisierungs- und Investitionsbedarf der 460 nordrhein-westfälischen Krankenhäuser weitaus höher. Mit dem Investitionsvolumen von 2003 kämen nur 16 Prozent der angemeldeten Maßnahmen zum Zuge. Zudem liege Nordrhein-Westfalen beim Vergleich der bereitgestellten Fördermittel für die Krankenhäuser je Bett/je Heimplatz im Zeitraum von 1991 bis 2002 in allen Bundesländern mit 51 015 Euro je Bett/Heimplatz am Ende der Vergleichsskala.
Die Krankenhausgesellschaft befürchtet, dass der Leistungsdruck und die Leistungsverdichtung in den Krankenhäusern ebenso wie der Leistungs- und Qualitätswettbewerb zunehmen werden, wenn die diagnosebasierten Fallpauschalen volle Wirkung zeigen. Die Krankenhäuser müssten deshalb so ausgestattet werden, dass die stationäre Behandlung effizient und kostengünstig erfolgen kann.
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