ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2003Notfallmedizin: Keine Notarztausbildung

BRIEFE

Notfallmedizin: Keine Notarztausbildung

Dtsch Arztebl 2003; 100(26): A-1800 / B-1497 / C-1405

Kreitz, N.

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Herr Dr. Lüdemann scheint anzunehmen, dass der 80-stündige Lehrgang zum Fachkundenachweis Rettungsdienst eine „Notarztausbildung“ ist. Dies ist grundlegend falsch. So simpel ist die Notfallmedizin nun auch nicht. Es ist eine Vorbereitung auf den präklinischen Notfalleinsatz. Nach Studium und klinischer Tätigkeit werden dem, meist angehenden Anästhesisten oder Internisten, Hilfen zur Notfallversorgung gelehrt. Den dramatischen traumatologischen Notfall auf der Straße haben diese, im Gegensatz zu den auch in der Klinik häufigen geriatrischen, internistischen, neurologischen Notfällen noch nie erlebt. Um diese Form des Notfalls ausreichend zu beherrschen, bedarf es einer Schulung. Daher ist ein „überproportionaler Anteil“ der traumatologischen Notfälle in der Weiterbildung stets notwendig.
Dr. med. N. Kreitz, Greifswalder Straße 11, 20099 Hamburg
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema