ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2003Pflanzliches, Allzupflanzliches: Efeurismen zur grünen Jahreszeit

VARIA: Post scriptum

Pflanzliches, Allzupflanzliches: Efeurismen zur grünen Jahreszeit

Dtsch Arztebl 2003; 100(26): [56]

Juds, Bernd

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Zeichnung: Reinhold Löffler
Zeichnung: Reinhold Löffler
Wie die deutschen Eichen: schnell abgeschlagen wegen Chausseeverbreiterungen.

Doch an Blumen fehlt’s im Revier, Sie nimmt geklonte Menschen dafür.

Im Gestrüpp der Grundrechte achte auf die Dornen der Fußnoten.

Esst nicht von den Früchten des Baumes der Erkenntnis – zumal bereits die Schale nicht zum Verzehr geeignet ist.

Wenn es regnet, lachen die Frösche und weinen die Ameisen.
Dementi: Das Meergrün und das Alpenglühen entstammen noch dem Zeitalter v o r der Farben-Chemie.

Es steht ein Baum im Odenwald – dank CO2.

Unsere Götter nähren sich von Gen-Nektar und radioaktiver Ambrosia.

Am chemisierten Apfel erkennt der moderne Adam, was gut und was Börse ist.

In der Grauzone unserer Grünzonen fiel schon manches dem Rotstift zum Opfer.

Für radikale Abrüstungsexperten ist bereits der schießende Salat des Gegners Aggression.

Feigenblätter könnten demnächst die ganze Textilindustrie ruinieren.

Es gibt Leute, die Glücksklee verfüttern.

Merkwürdig: Die Sonne erwärmt sich noch immer für uns.
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