ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2003Sucht und Drogen: Neuer „Aktionsplan“

AKTUELL

Sucht und Drogen: Neuer „Aktionsplan“

Dtsch Arztebl 2003; 100(27): A-1832 / B-1524 / C-1432

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Foto: ddp
Foto: ddp
Bundesregierung setzt auf Aufklärung und Prävention.
Jedes fünfte Bett in Krankenhäusern ist ein Suchtbett, jeder zehnte Arztbesuch ist ein Suchtbesuch. „Die gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Schäden durch Suchtmittelkonsum sind beträchtlich“, sagte Marion Caspers-Merk, Drogenbeauftragte der Bundesregierung anlässlich des Weltdrogentags am 26. Juni. Den kürzlich verabschiedeten „Aktionsplan Drogen und Sucht“ bezeichnete sie als moderne Agenda für die Bewältigung der Suchtproblematik. Die wichtigsten Ziele: ein kritischerer Umgang der Gesellschaft mit Suchtmitteln, zielgruppengerechte Prävention bei besonders gefährdeten Gruppen, Reduzierung von Unfällen unter Einfluss von psychoaktiven Substanzen. Caspers-Merk will zudem ein Modellprogramm zur Frühintervention in Krankenhäusern einrichten, um das Rauschtrinken zu verringern. Drogenschnelltests sollen flächendeckend eingeführt werden. Labels wie „rauchfreie Gaststätte“ oder „gesunde Schule“ mit nichtrauchenden Lehrern und Schülern sollen verteilt werden.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Deutsches Ärzteblatt plus
zum Thema

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema