ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2003Health Professional Card: Neue Spezifikation

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Health Professional Card: Neue Spezifikation

Dtsch Arztebl 2003; 100(27): A-1833 / B-1525 / C-1433

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LNSLNS Sichere Kommunikation mit medizinischen Daten
Die Organisationen der Ärzte- und Apotheker haben eine endgültige Entwurfsversion eines elektronischen Heilberufsausweises vorgelegt. Die „Health Professional Card“ (HPC) wird es Ärzten und Apothekern ermöglichen, sich in der elektronischen Kommunikation zu identifizieren und zu authentisieren, sensible Daten sicher zu verschlüsseln und die elektronische Signatur anzuwenden. Sie ist wesentlicher Bestandteil einer künftigen elektronischen Kommunikationsplattform im Gesundheitswesen und Voraussetzung für die Einführung der gesetzlich vorgesehenen elektronischen Gesundheitskarte. „Nur mit einer Identifizierung über die HPC werden Patientendaten zugänglich sein und elektronische Patientenakten geführt werden können“, erklärte Prof. Dr. med. Ingo Flenker, der Vorsitzende des Ausschusses Telematik im Gesundheitswesen der Bundes­ärzte­kammer, bei der Vorstellung der neuen Kartenversion in Berlin.
Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung hat die Weiterentwicklung der Spezifikation für die Bundes­ärzte­kammer, die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und die Werbe- und Vertriebsgesellschaft Deutscher Apotheker beim Fraunhofer Institut für sichere Telekooperation in Auftrag gegeben und mit Kartenherstellern und Trustcentern erarbeitet. Durch das Zusammenführen der HPC-Entwicklungen der Ärzte und der Apotheker in die Konzeption einer Karte biete diese mehr Interaktionsmöglichkeiten und lasse sich problemlos auf weitere Berufsgruppen ausweiten, betonte Dr. Claus-Werner Brill, Telematikbeauftragter der Apotheker. Die HPC-Spezifikationen sollen jetzt in Modellversuchen getestet werden.
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