ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2003Gesundheitsreform: Arme werden benachteiligt

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Gesundheitsreform: Arme werden benachteiligt

Dtsch Arztebl 2003; 100(27): A-1833 / B-1525 / C-1433

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Die Nationale Armutskonferenz fordert unter anderem eine bessere Versorgung Wohnungsloser. Foto: dpa
Die Nationale Armutskonferenz fordert unter anderem eine bessere Versorgung Wohnungsloser. Foto: dpa
Nationale Armutskonferenz kritisiert Regierungspläne.
Die Nationale Armutskonferenz (NAK) befürchtet, dass die anstehenden strukturellen Veränderungen im Gesundheitswesen die Versorgungssituation sozial benachteiligter Menschen weiter verschlechtern. Sie hat in einer Resolution die Politik aufgefordert, bei der Gesundheitsreform die Interessen der armen Bevölkerung zu berücksichtigen.
Unter anderem fordert die NAK die Beibehaltung des Solidarprinzips in der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung. Notwendige Leistungen dürften nicht privatisiert werden. Sie befürwortet „die Aufnahme aller Sozialhilfebezieher in die Schutzgemeinschaft der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung“ und fordert die Umsetzung des § 20 SGB V (Prävention) durch die Krankenkassen sowie eine Novellierung des § 37 SGB V (häusliche Krankenpflege), der eine strukturelle Benachteiligung von wohnungslosen Menschen darstelle.
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