ArchivDeutsches Ärzteblatt45/1996Ausgrabung: Mickymaus hat gelebt

SPEKTRUM: Leserbriefe

Ausgrabung: Mickymaus hat gelebt

Schultz, Lothar

Zu unserem Feuilleton-Beitrag "Keltische Fürstenstatue gefunden" von Britta Steiner-Rinneberg in Heft 37/1996
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LNSLNS Es ist offensichtlich, man will etwas verheimlichen. Jedem, der das dem Artikel beigefügte Foto gesehen hat und der einigermaßen belesen ist, ist klar: Mickymaus hat gelebt, und zwar in vorchristlicher Zeit. Diese sensationelle Entdeckung hätte auf die erste Seite gehört! Nicht nur, daß die Kopfform eindeutig ist, wer die früheren Mickymaus-Filme kennt, weiß, daß Micky dünne Arme gehabt haben muß. Und wohin schauen die Ausgrabenden? Doch wohl eindeutig nach dem Schwanz. Interessanterweise ist also die Heimat der Mickymaus in Hessen. Es liegt doch wohl nahe, daß es auch die Heimat von Dagobert Duck ist (vielleicht findet man ja auch eine Statue von ihm). Bei seinem sprichwörtlichen Geiz und seiner Sparsamkeit kann man vermuten, daß seine Gene sich durch Vermischung mit der Bevölkerung in den Schwaben erhalten haben. Sind denn kompetente Leute wie Herr Däniken schon benachrichtigt worden? Hat es etwa Methode, daß man uns solche fundamentalen Dinge vorenthalten will?
Kolleginnen und Kollegen, Ihr seid aufgerufen, die Artikel des Ärzteblattes kritischer zu lesen. Wer sagt uns, was an den laufenden EBM-Änderungen wirklich stimmt und wo die Wahrheit liegt, wenn schon im außerärztlichen Bereich offensichtlich Falschmeldungen verbreitet werden? Was nicht bekannt war: Micky hatte eine ausgeprägte Nabelhernie. Die Frage, welches Museum die Statue ausstellen darf, ist ganz eindeutig zu beantworten: Nur Walt Disney kommt in Frage.
Lothar Schultz, Steinstraße 47, 26931 Elsfleth
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