ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2003Selbstverwaltung: Sozialistischen Spuk vertreiben

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Selbstverwaltung: Sozialistischen Spuk vertreiben

Dtsch Arztebl 2003; 100(27): A-1860 / B-1549 / C-1457

Hohnbaum, Manfred

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LNSLNS Es ist nicht mehr zu übersehen, das Vertragsmonopol der KVen soll beseitigt werden. Dies sei jedoch mit „sehr schwierig zu lösenden Sach- und Fachfragen verbunden“. Außerdem müsse bei der Reform sichergestellt werden, dass eine möglichst optimale Versorgung der Patienten erhalten bleibe. Das heißt, dass bislang eine optimale Versorgung durch die Kassenärzte unter dem Dach der Selbstverwaltung Kassenärztliche Vereinigung gegeben ist.
Warum soll das Bewährte nun geändert werden? Ganz einfach, es geht ums Geld und nicht um die Verbesserung der Gesundheit der Bürger.
. . . Und nun zur Therapie:
! Nur eine gestärkte Selbstverwaltung unter dem Dach der Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen garantiert auch weiter Qualität in der Medizin zu erschwinglichen Preisen.
! Die Hausärzte sollten sich nicht durch durchsichtige Versprechungen von ihren Fachkollegen und Fachpsychotherapeuten trennen lassen. Nur eine geeinte Ärzteschaft kann politisch auch etwas bewegen.
! Als „gigantische Volksverdummung“ und „Ansammlung von Provokationen“ bezeichnete der CSU-Gesundheitsexperte Horst Seehofer den Plan der Ministerin. Politisch ist deshalb zu erwarten, dass nur die jetzige Opposition in der Lage ist, durch Sachverstand und Mut die Karre wieder aus dem Dreck zu ziehen. Einer geeinten Ärzteschaft, Fachpsychotherapeuten und wiedererstarkten Opposition sollte es gelingen, den sozialistischen Spuk zu vertreiben.
Dr. med. Manfred Hohnbaum, Otto-Hahn-Straße 8, 36093 Künzell
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