VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2003; 100(27): A-1895 / B-1571 / C-1479

EB

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LNSLNS Lilly Schizophrenia Awards – Innovative Konzepte für neue Perspektiven – im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde e.V. in Berlin verliehen, gestiftet durch die Firma Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg, Dotation: 2 600 Euro zur Würdigung herausragender Leistungen, die wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Entstigmatisierung von schizophren Erkrankten in der Gesellschaft beitragen.
Der Hauptpreis in der Kategorie „Klinische Medizin“ ging an das Projekt „Leppermühle“ unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. med. Matthias Martin, Klinikum der Universität Marburg. Den Hauptpreis in der Kategorie „Pflege, Gemeinde- und Sozialarbeit“ gewann das Hamburger Klinikum Nord, VI. Psychiatrische Abteilung, mit seinem Projekt „Angehörigengruppe in der forensisch-psychiatrischen Abteilung“. Der Hauptpreis in der Kategorie „Journalismus“ ging an Beate Kittl vom Schweizer Nachrichtenmagazin Facts für ihren Artikel „Irrlichter im Kopf“ sowie an die von der Produktionsgesellschaft typhoon networks ag produzierte Fernsehserie „Die Anstalt – Zurück ins Leben“. Den Schwerpunktpreis mit dem Titel „Kognition – Für das Wieder-klar-denken-können“ gewann Ulrike Eitner mit dem Essener Projekt „Wasser – mehr als H2O“.
Mit jeweils einem Sonderpreis wurden zwei Anti-Stigma-Aktionen bedacht: Die Anti Stigma Aktion München (ASAM) sowie die Bayerische Anti-Stigma Aktion (BASTA) setzen sich seit Jahren erfolgreich für die Entstigmatisierung von schizophren Erkrankten ein und bilden zwei wichtige Säulen in der Anti-Stigma-Arbeit in Bayern beziehungsweise in Deutschland.

Preis „Klinische Infektiologie 2003“ – gemeinsam verliehen vom Förderverein der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie e.V. und Aventis Deutschland Pharma GmbH, Dotation: 5 000 Euro, an Dr. med. C. Thomas Bock, Universität Tübingen, und Dr. med. Hans J. Tillmann, Medizinische Hochschule Hannover, in Würdigung ihrer Arbeit zu antiviralen Therapien, in der sie erstmals zeigen konnten, „dass Viren unter antiviraler Therapie eine erhöhte Replikation aufweisen können und dies zu einem ungünstigen klinischen Verlauf führen kann“.

Aids-Forschungspreis – zum 14. Mal verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. für hervorragende Leistungen in der Aids-Forschung, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von der Firma GlaxoSmithKline, an Dr. med. Georg Behrens, Assistenzarzt an der Medizinischen Hochschule Hannover, zurzeit am Walter and Eliza Hall Institute of Medical Research in Melbourne/Australien, tätig. Behrens beschäftigt sich seit einigen Jahren erfolgreich mit den Komplikationen der metabolischen Langzeitnebenwirkungen der antiretroviralen Therapie, heißt es in der Laudatio.

Dr. Stefan Langer, Dr. Maria Witte, Andreas Joehle, Coloplast GmbH (von links nach rechts) Foto: coloplast, Hamburg
Dr. Stefan Langer, Dr. Maria Witte, Andreas Joehle, Coloplast GmbH (von links nach rechts) Foto: coloplast, Hamburg
Wundheilungspreis 2003 – verliehen durch die Arbeitsgemeinschaft Wundheilung (CAW) gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie e.V., an Dr. med. Maria Witte, Chirurgische Klinik der Universität Tübingen, und an Dr. med. Stefan Langer, Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte, Handchirurgiezentrum, Universität Bochum. Der Preis ist mit 7 500 Euro dotiert und wird jährlich von der Coloplast GmbH Hamburg gestiftet. EB
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