ArchivDeutsches Ärzteblatt45/1996Kooperation: Wir sollten einig sein

SPEKTRUM: Leserbriefe

Kooperation: Wir sollten einig sein

Hesse, Eberhard

Zu den Leserbriefen in Heft 28?29/1996, die sich auf den Beitrag "Kooperation beim Ressourceneinsatz im Medizinsystem" von Dr. med. Eberhard Hesse, Dr. med. Thomas Lichte und Prof. Dr. med. Ekkart Sturm in Heft 23/1996 bezogen
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LNSLNSLNSLNS Jenseits aller Verbands- und Interessenpolitik sollten "wir Ärzte in grundsätzlichen Bereichen der Beziehungen zu Patienten" und in der arbeitsteiligen Kooperation einig sein. Wir können uns keine Mißverständnisse mehr leisten. Die Ängste der Spezialisten, "Zulieferer" zu werden, sind ernst zu nehmen, aber unberechtigt. Es geht um klarere Aufgabenverteilung: Die notwendigen Leistungen der Spezialisten werden durch die (noch nicht ausreichend erbrachten und honorierten) allgemeinen Leistungen der Hausärzte effizienter. Andererseits werden die salutogenen Ressourcen der Menschen mobilisiert; Kranke können sich in einem langjährigen Lernprozeß durch schrittweise Übernahme eigener Verantwortung zu mündigen Patienten entwickeln. Die seit zwei Jahren geübte Praxis entfernt sich durch abnehmende Kommunikation immer weiter vom gesetzlichen Auftrag.
Literatur beim Verfasser
Dr. med. Eberhard Hesse, Bahnhofstraße 27, 28816 Stuhr
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