ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2003Stiftung Warentest: Datenbank für Medikamente

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Stiftung Warentest: Datenbank für Medikamente

Dtsch Arztebl 2003; 100(28-29): A-1900 / B-1576 / C-1484

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LNSLNS 1 500 Medikamente und 70 Indikationen abrufbar
Die Stiftung Warentest bietet im Internet eine Arzneimitteldatenbank mit Bewertungen für die 1 500 meistverkauften rezeptfreien Medikamente an. „Dazu gibt es Informationen zu Wirkstoffen, Preisen und zu über 70 Krankheitsbildern“, sagte Dr. jur. Werner Brinkmann, Vorstand der Stiftung Warentest, Ende Juni in Berlin.
Ein großer Teil der Datenbank kann kostenfrei genutzt werden. Dazu gehörten Informationen über Anzeichen, Ursachen und Vorbeugung von Krankheiten sowie Wirkstoffbeschreibungen, sagte Brinkmann. Die Nutzer würden zudem darauf hingewiesen, wann ein Arztbesuch sinnvoll sei. Für alle weiteren Informationen beträgt der Preis zwei Euro pro Anwendungsgebiet. Die Datenbank soll nach Angaben von Stiftung Warentest bis Juni 2004 um Beurteilungen für 7 000 rezeptpflichtige Präparate erweitert werden.
Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt lobte die neue Arzneimittelbank: „Eine unabhängige Information über die Wirksamkeit von Medikamenten für Patienten ist sehr wichtig für die Transparenz im Gesundheitswesen.“ Bei der Vielzahl von Arzneimitteln könne sehr schnell der Überblick verloren gehen.
Die Daten sind unter www. Medikamente-im-Test.de oder unter www.test.de abrufbar.
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