ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2003Behinderte Kinder: Frühförderung gesichert

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Behinderte Kinder: Frühförderung gesichert

Dtsch Arztebl 2003; 100(28-29): A-1900 / B-1576 / C-1484

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Frühförderung: Streitigkeiten der Kostenträger sollen nicht länger auf dem Rücken betroffener Familien ausgetragen werden. Foto: Peter Wirtz
Frühförderung: Streitigkeiten der Kostenträger sollen nicht länger auf dem Rücken betroffener Familien ausgetragen werden. Foto: Peter Wirtz
Verbindliche Verordnung zur Kostenübernahme
Mit der am 1. Juli in Kraft getretenen Frühförderungsverordnung sollen Rechtsunsicherheiten bei Eltern behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder künftig vermieden werden. Die Frühförderungsverordnung sieht vor, dass die gesetzlichen Krankenkassen für alle Leistungen bis zur Aufstellung eines Förderplans und darüber hinaus für die medizinisch-therapeutischen Leistungen zuständig sind. Für heilpädagogische Leistungen sind dagegen künftig grundsätzlich die Sozialhilfeträger zuständig. „Zuständigkeitsstreitigkeiten der Rehabilitationsträger werden nicht weiter auf dem Rücken der betroffenen Familien ausgetragen“, teilte das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung mit. Das Ministerium habe von seiner Verordnungsermächtigung Gebrauch machen müssen, weil die für die Frühförderung zuständigen Rehabilitationsträger der Verpflichtung nicht nachgekommen seien, gemeinsame Empfehlungen zu vereinbaren.
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