ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2003Krankenhäuser: Bettenabbau in Berlin

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Krankenhäuser: Bettenabbau in Berlin

Dtsch Arztebl 2003; 100(28-29): A-1901 / B-1577 / C-1485

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LNSLNS Berliner Senat beschließt Fortschreibung der Planung bis 2005.
Der inzwischen aktualisierte Krankenhausplan des Landes Berlin, den der Senat Mitte Mai gebilligt hat, weist bis zum Jahr 2005 insgesamt 21 135 Betten in 49 Plankrankenhäusern zur stationären Versorgung aus. Zurzeit werden in Berlin 22 477 Betten betrieben. Durch die Fortschreibung wird der Bettenbestand demnach um weitere 1 327 Klinikbetten verringert. Die Planfortschreibung wird wegen der aktuellen demographischen Entwicklung und vor allem auch infolge der Zusammenführung von zehn Städtischen Krankenhäusern zur neu gegründeten Firma Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH und des privatisierten Klinikums Buch erforderlich.
Die medizinischen Hauptdisziplinen werden wie bisher standortbezogen mit Kapazitäten ausgewiesen, die Spezialbereiche jedoch in weitaus geringerem Ausmaß als bisher. Diese Veränderungen wirken sich vor allem in den größeren Fächern Innere Medizin und Chirurgie aus. Allein der Verzicht auf den Ausweis von Abteilungen für Kardiologie und Gastroenterologie bedeutet, dass künftig rund 35 Abteilungen krankenhausplanerisch nur noch als Innere Medizin, nicht aber als Spezialabteilung festgelegt werden.
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