ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2003Zahnersatz: Zahnärzte für Ausgliederung

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Zahnersatz: Zahnärzte für Ausgliederung

Dtsch Arztebl 2003; 100(28-29): A-1902

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Zahnersatz privat versichern: Dafür plädiert auch die CDU/CSU. Foto: phalanx
Zahnersatz privat versichern: Dafür plädiert auch die CDU/CSU. Foto: phalanx
Kassenzahnärzte verweisen auf Erfahrungen im europäischen Ausland.
Für eine Ausgliederung des Zahnersatzes aus dem Leistungskatalog der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung haben sich die Kassenzahnärzte ausgesprochen. Der Zahnersatz gehöre nicht in den Generationenvertrag, sagte der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr. Jürgen Fedderwitz, in Berlin: „Denn anders als bei der medizinischen Versorgung nehmen die Ausgaben für zahnmedizinische Leistungen mit steigendem Alter nicht zu.“
Fedderwitz verwies auf die Erfahrungen von Ländern wie Dänemark, der Schweiz und den Niederlanden. Dort werde den Patienten eine hervorragende Mundgesundheit attestiert, obwohl Zahnersatz keine Kassenleistung sei. Auch in Deutschland wirke der Präventionsanreiz durch das Bonusheft für die Patienten. Durch die zunehmende Eigenverantwortung habe sich die Mundgesundheit in den vergangenen Jahren verbessert. Die KZBV forderte jedoch, die Ausgliederung des Zahnersatzes nur in Kombination mit einem System befundorientierter Festzuschüsse für Zahnbehandlungen zu realisieren.
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